13. Mai 2015, 12:23
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Assistance-Leistungen: Jeder zweite Versicherte würde Aufpreis zahlen

Fast jeder zweite Deutsche (47 Prozent) würde für Assistance-Leistungen seiner Versicherung einen Aufpreis zahlen. Bei Familien mit Kindern ist die Zahlungsbereitschaft für zusätzliche Hilfe- oder Servicedienstleistungen mit 54 Prozent am größten, ergab eine aktuelle Umfrage. Doch für die Versicherer gibt es auch Hürden zu überwinden.

Assistance-Leistungen: Jeder zweite Versicherte würde Aufpreis zahlen

Jeder fünfte Assistance-Skeptiker (21 Prozent) gibt sich misstrauisch gegenüber der Qualität der ausgeführten Reparaturarbeiten in den eigenen vier Wänden, sei es an Möbeln, Parkettböden, Fließen oder Armaturen.

Nach Meinung der Versicherten liegen die wesentlichen Vorteile von Assistance-Leistungen darin, dass sie in Notfällen für Entlastung und Sicherheit sorgen sowie einen Zugang zu professioneller Hilfe und Beratung ermöglichen, teilte das Marktforschungsunternehmen YouGov mit, das 2.000 Versicherte ab 25 Jahren im Auftrag des Schadenregulierers RepairConcepts befragt hatte.

Mehrkosten sind größte Abschluss-Hürde

Dass eine knappe Mehrheit der Befragten keine Assistance-Leistungen abschließen möchte, liegt zumeist daran, dass die Kosten als zu hoch empfunden werden. Diese Hürde wird im Bereich Wohnen von etwa einem Drittel der Assistance-Kritiker (29 Prozent) genannt.

Jeder fünfte Assistance-Skeptiker (21 Prozent) gibt sich misstrauisch gegenüber der Qualität der ausgeführten Reparaturarbeiten in den eigenen vier Wänden, sei es an Möbeln, Parkettböden, Fließen oder Armaturen. Jeder siebte Verweigerer (16 Prozent) kennt sich nach eigenem Dafürhalten selbst so gut aus als dass er Aufgaben an einen Dienstleister abgeben würde.

Schnelle, vertrauensvolle und kompetente Abwicklung entscheidend

“Besonders wichtig für die Akzeptanz eines Dienstleisters ist die schnelle, vertrauensvolle und kompetente Abwicklung damit der Geschädigte die Assistance-Leistung als einen ganz besonderen Service des Versicherers wahrnimmt”, sagt Peter Becker, Geschäftsführer der Repair Concepts Gruppe, die nach eigenen Angaben in den vergangen zehn Jahren knapp 300.000 Schadenfälle für fast alle deutschen Schadenversicherer bearbeitet hat. (lk)

Foto: Shutterstock

 

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