Anzeige
16. September 2015, 15:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Automatisiertes Fahren: Bundesregierung will Haftungsrisiken minimieren

Mit Investitionen in den Ausbau digitaler Infrastruktur will die Bundesregierung Deutschland zum Vorreiter bei der Entwicklung selbstfahrender und vernetzter Autos machen. Erklärtes Ziel soll dabei sein, dem Fahrer “keine zusätzlichen Haftungsrisiken” aufzubürden.

Automatisiertes Fahren: Bundesregierung will Haftungsrisiken für Fahrer vermeiden

Autonome Fahrzeuge könnten womöglich schon in absehbarer Zukunft auf deutschen Straßen rollen.

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch ein entsprechendes Strategiepapier aus dem Haus von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

“Keine zusätzlichen Haftungsrisiken” für Fahrer

Ein Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, betont unter anderem die Bedeutung des mobilen Breitband-Ausbaus und eines zügigen Umstiegs auf digitalen Hörfunk. Zur Erprobung neuer Technik entsteht derzeit eine Teststrecke auf der Autobahn 9 in Bayern.

Damit dem Fahrer “keine zusätzlichen Haftungsrisiken aufgebürdet werden”, will die Bundesregierung dem Entwurf zufolge die rechtlichen Rahmenbedingungen “überprüfen und, wo nötig, an die neuen Entwicklungen anpassen”. So will sich Deutschland etwa international dafür einsetzen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit für selbstfahrende Autos von 10 auf 130 Stundenkilometer angehoben wird.

Versicherer interessieren vor allem haftungsrechtliche Fragen 

Beim automatisierten Fahren übernimmt in zunehmendem Maße das Auto die Führung, der Fahrer wird mehr und mehr zum Passagier. Das soll Unfälle und Staus vermeiden helfen.

Die Versicherungsbranche verfolgt die Entwicklung mit großem Interesse, denn selbstfahrende Autos werfen haftungsrechtliche Fragen auf: So wäre zu klären, ob das Auto oder der Insasse die Schuld an einem Unfall trägt. Der Marktführer in Deutschland hat sich bereits vorgewagt: Bei den bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherungen in Deutschland seien keine Änderungen nötig, sagte Allianz-Vorstand Alexander Vollert der Deutschen Presse-Agentur in München.

Quelle: dpa-Afx und Cash.

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

DVAG: “Niemand wird zum Abschluss einer Lebensversicherung gezwungen”

“Lebensversicherung ist so ungerecht wie nie”, schreibt die Zeitung “Die Welt” in ihrer heutigen Ausgabe. Auf dem Unternehmensblog des Allfinanzvertriebs Deutsche Vermögensberatung (DVAG) nimmt Vorstandsmitglied Dr. Helge Lach zum Artikel Stellung.

mehr ...

Immobilien

Jones Lang LaSalle übernimmt Zabel Property

Jones Lang LaSalle (JLL) übernimmt die Zabel Property AG mit Unternehmenssitz in Berlin. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt.

mehr ...

Investmentfonds

Wissenvorsprung durch detaillierte Analyse

In der deutschen Fondslandschaft ist mit dem Unternehmen Discover Capital ein neuer erfolgreicher Player aus Augsburg auf dem Markt aktiv.

mehr ...

Berater

VSAV mit mehr als 1.000 Mitgliedern

Wie die Vereinigung zum Schutz von Anlage- und Versicherungsvermittlern e.V. (VSAV) mitteilt, hat sie mit augenblicklich 1.002 aktiven Mitgliedern, den Sprung über die 1.000er Marke geschafft. Insbesondere vor dem Hintergrund sinkender Vermittlerzahlen sei die wachsende Mitgliederzahl positiv zu werten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Paribus startet ersten Immobilien-Publikums-AIF

Die Paribus-Gruppe aus Hamburg hat ein Bürogebäude in Berlin-Charlottenburg für ihren ersten geschlossenen Immobilien-Publikumsfonds nach KAGB erworben. Der Vertrieb des alternativen Investmentfonds (AIF) wurde bereits gestartet.

mehr ...

Recht

BGH-Urteil: Ab welchem Zeitpunkt gilt ein Beamter als berufsunfähig?

Wird ein Beamter wegen Dienstunfähigkeit “mit Ablauf” eines Monats in den Ruhestand versetzt, dann tritt der Versicherungsfall am letzten Tag dieses Monats ein. Damit ist der Versicherer leistungspflichtig, auch wenn die Versicherungsdauer am selben Tag endet.

mehr ...