Anzeige
28. April 2015, 15:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Asmussen: “Bewährte Betriebsrentensysteme nicht gefährdet”

Die gegenwärtigen Pläne des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur betrieblichen Altersversorgung (bAV) zielten nicht darauf ab, “bewährte, bestehende Betriebsrentensysteme” zu gefährden. Dies erklärte BMAS-Staatssekretär Jörg Asmussen gegenüber der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV).

bAV: Bewährte Betriebsrentensysteme nicht gefährdet

Jörg Asmussen: “Die Diskussionen um mehr tarifbezogene betriebliche Altersversorgung in den einzelnen Branchen haben gerade erst begonnen.”

Man höre von Befürchtungen, dass durch die Vorschläge des Ministeriums, “bewährte, bestehende Betriebsrentensysteme gefährdet sein könnten”, sagte Asmussen zur Kritik an den als “Nahles-Rente” bekannt gewordenen bAV-Plänen der Bundesregierung. “Dies ist nicht unsere Zielrichtung und ein wichtiger Aspekt, der bei der Einführung neuer und der Fortentwicklung bestehender Systeme stets zu berücksichtigen ist”, betonte der Staatssekretär.

Asmussen: Diskussionen um mehr tarifbezogene bAV haben gerade erst begonnen

“Die Diskussionen um mehr tarifbezogene betriebliche Altersversorgung in den einzelnen Branchen haben jedoch gerade erst begonnen”, wird Asmussen im Interview zitiert, das in der Kongresszeitung anlässlich der heute beginnenden DAV-Jahrestagung erschienen ist.

Man werde sich mit allen Beteiligten die Zeit nehmen, die nötig sei, so Asmussen, “um eine Ausweitung der betrieblichen Altersvorsorge zum Erfolg zu führen”. Dabei erläuterte der ehemalige EZB-Manager noch einmal, welche Ziele die Politik in der bAV verfolgt: Man sei davon überzeugt, dass die Tarifvertragsparteien “eine wichtige Rolle in der Bereitstellung eines Zugangs zur betrieblichen Altersversorgung” für kleine und mittlere Unternehmen spielen könnten.

 “Die Chancen unseres Vorschlags werden durchaus gesehen”

“Unser Modell will den Sozialpartnern, die im Bereich Alterssicherung mehr machen wollen als bisher, die Umsetzung ihrer Pläne erleichtern”, bekräftigte der 48-Jährige, der seit 1986 Mitglied der SPD ist. “Die Chancen unseres Vorschlags werden durchaus gesehen.” (lk)

Foto: BMAS

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...