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23. September 2015, 10:39
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bAV und Niedrigzins: Wenig Bewegung im Angebotsportfolio

Die geringe Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) wird bereits seit geraumer Zeit kritisiert. Gründe hierfür sind laut Branchenexperten unter anderem eine fehlende strategische Personalplanung und mangelhafte IT-Voraussetzungen. Zudem verschlafen die bAV-Verantwortlichen in den Unternehmen laut einer aktuellen Studie den Wandel in der Produktstruktur.

bAV und Niedrigzins: Wenig Bewegung im Angebotsportfolio

Ein Thema, mit denen sich die bAV-Verantwortlichen in den Unternehmen bislang eher widerwillig beschäftigen, betrifft neben der eigenen IT-Ausstattung die künftige Produktstruktur in der bAV.

Der Anteil der bAV-Anwartschaften in kleinen Firmen liegt oftmals nur unter 50 Prozent. Bei der bAV-Verbreitung haben nach Einschätzung von Professor Dr. Frank Wallau, Dozent für Mittelstandspolitik an der Fachhochschule der Wirtschaft in Paderborn, “größere Unternehmen die Nase vorn”.

40 Prozent der Firmen verzichten auf eine IT-Unterstützung für die Administration der Entgeltumwandlung

Häufige Ursache hierfür: Neben einer unzureichenden strategischen Personalplanung ist es oftmals auch mit den IT-Voraussetzungen in KMUs nicht so weit her. “Interessant ist, dass auch in der heutigen Zeit noch 40 Prozent der Firmen auf eine IT-Unterstützung für die Administration der Entgeltumwandlung verzichten”, weiß Thorsten Teichmann, Geschäftsführer und Partner von Aon Pensions Insurance Broker in Hamburg, zu berichten – ein Problem, das auch größere Firmen betrifft. So hält es Teichmann für möglich, dass der vorherrschende Kostendruck eine Erstinvestition in eine IT-Ausstattung verhindert. Die mittelfristigen Ersparnisse durch eine IT-gestützte Bearbeitung würden noch unterschätzt, sagt Teichmann.

Zudem zeigten die Praxiserfahrungen von Aon, “dass aufgrund des Kostendrucks zeitgleich in den Personalabteilungen der Unternehmen, aber auch bei den Produktanbietern Personal und damit auch Know-how abgebaut wird”. Hierbei sei mehrheitlich nicht das Outsourcing dieser Bereiche die Herausforderung, geht aus der Studie hervor, sondern die wegfallenden Kapazitäten, die sich mit derartigen Spezialthemen überhaupt auseinandersetzen können.

Ein Thema, mit denen sich die bAV-Verantwortlichen in den Unternehmen bislang ebenfalls eher, nun ja, widerwillig beschäftigen, betrifft neben der eigenen IT-Ausstattung die künftige Produktstruktur in der bAV.

Seite zwei: Entgeltumwandlungsangebot wird kaum um alternative Garantieprodukte ergänzt

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