18. Dezember 2015, 10:08
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ersatzkassen: 2020 liegen Zusatzbeiträge im Schnitt bei zwei Prozent

Der Verband der Ersatzkassen (vdek) hat vor einem großen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewarnt. Die von den Versicherten alleine zu tragenden Zusatzbeiträge würden bis 2020 auf zwei Prozent zulegen, wenn der Gesetzgeber nicht reagiere, sagte die Vorstandsvorsitzende des vdek, Ulrike Elsner, der Deutschen Presse-Agentur.

Preisanstieg in Ersatzkassen: 2020 liegen Zusatzbeiträge im Schnitt bei zwei Prozent

Die derzeit größte Kasse, die TK, will ihren Zusatzbeitrag um 0,2 Punkte anheben und läge dann bei einem Gesamtbeitrag von 15,6 Prozent.

Damit lägen die Gesamtbeiträge zur Krankenversicherung bei 16,6 Prozent.

“Künftig auch von den Arbeitgebern mitfinanziert”

Am Freitag werden die meisten Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag für 2016 bekanntgeben. Nach Informationen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” wird die drittgrößte Kasse, die DAK, ihren Zusatzbeitrag um 0,6 auf 1,5 Prozentpunkte anheben. Damit beträgt der Beitragssatz der Kasse mit mehr als sechs Millionen Versicherten ab Januar 16,1 Prozent. Für Mitglieder bedeutet das Zusatzkosten von bis zu 25 Euro im Monat.

Über dem von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) prognostizierten durchschnittlichen Satz von 15,7 Prozent liegen nach Informationen der Zeitung auch die IKK Classic, die Knappschaft, die AOK-Rheinland/Hamburg und die Ersatzkasse KKH. Die derzeit größte Kasse, die TK, will ihren Zusatzbeitrag um 0,2 Punkte anheben und läge dann bei einem Gesamtbeitrag von 15,6 Prozent.

Elsner sagte: “Wir sprechen uns dafür aus, dass die Zusatzbeitragsätze zukünftig auch von den Arbeitgebern mitfinanziert werden, und nicht mehr nur allein von den Versicherten.” Es sei nicht zumutbar, dass die Versicherten alle künftigen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen alleine bestreiten müssten. “Wir brauchen die gemeinsame Verantwortung.”

Seite zwei: Beitragsbelastung so hoch wie nie zuvor in der Geschichte

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Karneval: HDI will für Unfallrisiken sensibilisieren

60 Prozent der Deutschen halten privaten Unfallschutz für wichtig, aber nur 24 Prozent haben tatsächlich eine Police abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI. Speziell für Karnevalisten bietet der Versicherer aktuell eine digitale Kurzzeitversicherung an, den sogenannten “Tolle-Tage-Schutz”. 

mehr ...

Immobilien

JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

mehr ...

Investmentfonds

Nebenwerte erhöhen die Rendite im Depot

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die großen Aktienindizes deutlich outperformen. Auch in der Zukunt dürfte diese Asset-Klasse attraktiv sein. Gastkommentar von Charles Anniss, Union Bancaire Privée

mehr ...

Berater

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin-Konsultation: „AIF-Geschäftsführung ist nicht qualifiziert“

Die BaFin hat die Frist für Stellungnahmen zu ihrem jüngsten Schreiben um zwei Wochen verlängert. Der Korrekturbedarf ist offenbar groß. Doch frühere Aussagen der Behörde lassen ahnen, wo ihre Grenzen liegen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

VDVM: Bafin schießt übers Ziel hinaus

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert die Ausführungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum BGH-Urteil zur Schadenregulierung. Der Verband will sich gegen eine “so pauschale und undifferenzierte Beschränkung des Berufsbildes des Versicherungsmaklers” wehren.

mehr ...