Anzeige
13. Juli 2015, 08:35
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fahrraddiebe: Versicherer beziffern Schaden auf 100 Millionen Euro

Die Versicherungen in Deutschland haben nach einem Bericht der “Welt am Sonntag” im vergangenen Jahr für gestohlene Fahrräder 100 Millionen Euro bezahlt. Das seien zehn Millionen mehr als 2013, wie die Zeitung unter Berufung auf den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) berichtete.

Fahrraddieb in Fahrraddiebe: Versicherer beziffern Schaden auf 100 Millionen Euro

Der Fahrraddiebstahl ist 2014 um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

“Der Schaden pro Geschädigten beträgt im Schnitt 490 Euro”, sagt Alexander Küsel, Leiter der GDV-Schadenverhütung, dem Bericht zufolge. Das Geld sei für 210 000 entwendete Räder gezahlt worden, die versichert waren. Das sei der höchste Stand seit fünf Jahren.

340.000 Fahrrad-Diebstähle in 2014

Die Polizei habe im vergangenen Jahr etwa 340.000 Fahrrad-Diebstähle registriert, das entspreche einem Anstieg um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2014 habe die Aufklärungsquote bundesweit 9,6 Prozent erreicht.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka sagte der Zeitung, bei Fahrraddiebstählen habe man es “zunehmend mit gut organisierten Banden zu tun”. Die Informationen müssten deshalb zentral zusammengetragen und ausgewertet werden.

Der Bundesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Ulrich Syberg, sagte der Zeitung: “Radklau ist ein Massendelikt, das der Staat aber bagatellisiert.” Der Deutsche Städtetag appellierte dem Bericht zufolge an die Eigentümer, ihre Räder besser zu schützen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Ost/West-Renten: SPD deutet Kompromissbereitschaft an

Im Streit über die Finanzierung der Ost/West-Renteneinheit ist die SPD offenbar zu Zugeständnissen bereit. “Unsere Forderung ist klar: Wir wollen, dass die Ost-West-Angleichung aus Steuermitteln finanziert wird”, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der “Frankfurter Rundschau” (Samstag).

mehr ...

Immobilien

Bauwirtschaft rechnet mit anhaltendem Boom

Die Bauwirtschaft rechnet für 2016 mit einem Plus von fünf Prozent und geht davon aus, dass 2017 ähnlich gut verläuft. Haupttreiber der Entwicklung seien der Straßen- und Wohnungsbau.

mehr ...

Investmentfonds

Italien-Votum: Deutsche-Bank-Chef warnt vor Turbulenzen

Die Deutsche Bank stellt sich nach dem Referendum in Italien auf unruhige Zeiten ein. Der Branche schlage “von außen unverändert eine kalte Brise entgegen”, schrieb Deutsche-Bank-Chef John Cryan in einem am Montag veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter des Dax-Konzerns.

mehr ...

Berater

Vollmachtsvermutung: Hoher Prüfungsaufwand für Berater

Laut eines aktuellen Gesetzesentwurfes sollen Ehegatten und eingetragene Lebenspartner in Notfällen einander automatisch vertreten dürfen. In seiner derzeitigen Fassung besteht allerdings die Gefahr, dass die Missbrauchsanfälligkeit dieser Regelung hoch ist.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

IDD: Der Tod der Honorarvereinbarung für Versicherungsmakler

Aktuell erfreuen sich Honorarvereinbarungen – zum Beispiel bei der Vermittlung von Nettotarifen – und Servicepauschalen einer großen Beliebtheit unter Versicherungsvermittlern. Hiermit könnte jedoch bald Schluss sein – jedenfalls wenn es nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums geht.

mehr ...