Anzeige
Anzeige
30. Juli 2015, 09:32
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Breiter aufstellen: Gewerbeversicherung ins Portfolio aufnehmen

Die Auswirkungen des Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) werden weiterhin heiß diskutiert. Besonders im Fokus stehen aus der Sicht der Vermittler dabei die Provisionseinnahmen. Denn sie fürchten, dass hier die Veränderungen zu deutlichen Einschränkungen führen werden.

Kolumne von Jürgen A. Junker, VHV Allgemeine Versicherung AG

Gewerbeversicherung

“Viele Vermittler schrecken vor dem Verkauf der Gewerbeversicherungen eher zurück”.

Bisher sind diese Auswirkungen noch nicht klar, aber Vermittler stellen sich die Frage, wie sie sich zukünftig aufstellen sollen. Ein Ansatz wäre eine Diversifikation des Produktportfolios mit einer Erhöhung des Anteils der Gewerbeversicherungen.

Das LVRG zielt unter anderem darauf ab, die Abschlussprovisionen zu begrenzen. Absicht ist es, einen Umbau des Vergütungsmodells zu bewirken. Im Fokus sollen zukünftig noch stärker das Verbraucherinteresse und die bedarfsgerechte Absicherung stehen.

Die Vergütung zielt also auf qualitativ hochwertige Beratung langfristiger Kundenbeziehungen ab und soll somit stärker auf Bestandsprovisionen abgestellt werden. Ein attraktives Beratungsfeld, das vielfach noch nicht im Fokus von unabhängigen Vermittlern steht, ist die Gewerbeversicherung. Warum also nicht das persönliche Kompositportfolio erweitern?

Potential für Gewerbeversicherung ist mehr als ausreichend

Bereits Anfang 2014 berichtete Steria Mummert Consulting, dass Vermittler auf ca. 1,5 Milliarden Euro an Provision verzichten, weil sie das Gewerbepotential nicht heben, obwohl der Bedarf und auch die Kontakte da sind.

Das Potenzial ist da und das erkennen auch die Versicherer. Nicht nur, dass neue Player in den Markt kommen, auch Internetplattformen, die sich dem Vertrieb von Gewerbeversicherungen verschrieben haben, sind an den Start gegangen. Zusätzlich stärken die Anbieter derzeit ihre Investitionen in diese Sparte.

Seite zwei: Mythos hochkomplexer Verkaufsprozess

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Schutz für Senioren: Als Rentner richtig abgesichert

Für Rentner bestehen nur wenige Pflichtversicherungen. Im Ruhestand ist es besonders wichtig, sich gegen Kosten abzusichern, die durch Krankheit, Pflegebedürftigkeit und ein hohes Alter entstehen können. Cash.Online stellt die wichtigsten Versicherungen für Senioren vor.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Fondsnet baut institutionelle Kundenbetreuung aus

Der Erftstadter Maklerpool Fondsnet stärkt die Beratung und Betreuung institutioneller Kunden. Marc Blum (50) unterstützt seit 1. November 2016 als Ansprechpartner den Geschäftsbereich Fund-Servicing, der für eine Vielzahl von Dienstleistungen rund um die Betreuung und Verwaltung von Investmentfonds steht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...