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9. März 2015, 15:39
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Hallesche mit neuem Auslandsreisekrankenschutz

Die Hallesche Krankenversicherung hat eine neue Auslandsreise-Krankenversicherung für Reisen bis zu acht Wochen auf den Markt gebracht. Der Tarif “Hallesche.Kolumbus” trete mit deutlich verbesserten Leistungen an die Stelle des Tarifs “URJEplus”, teilt der Versicherer in Stuttgart mit.

Hallesche mit neuem Auslandsreisekrankenschutz

Eine Auslandsreisekrankenversicherung wird von Verbraucherschützern empfohlen, da die gesetzliche Krankenkasse im Ausland immer nur für die Kosten aufkommt, die bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wären.

Im neuen Tarif habe man die Kriterien für den Rücktransport gelockert und viele Leistungen zusätzlich eingeschlossen, so die Hallesche. Für den Fall, dass ein Kind ins Krankenhaus oder aus dem Ausland zurück transportiert werden müsse, übernehme der Versicherer unter anderem die Kosten für eine Begleitperson. Bei Notfällen kommt die Hallesche zudem für die Kinderbetreuungskosten auf.

Kosten abhängig vom Lebensalter

Versicherte zwischen 18 und 59 Jahren zahlen für den Tarif 12,50 Euro pro Kalenderjahr, Über-60-Jährige 48 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre liegen die Kosten bei 8,50 Euro. Sie dürfen aber nur in Verbindung mit einem Erwachsenen versichert werden.

Zu den weitere Service-Merkmalen zählen eine rund um die Uhr telefonisch erreichbare Alarmzentrale. Nach Angaben der Hallesche kümmert sich diese um die optimale stationäre Versorgung vor Ort, organisiert Rücktransporte, informiert Angehörige und hilft mit Auskünften und einem medizinischen Dolmetscher-Service.

Verbraucherschützer raten Urlauber zu Auslandsreisekrankenversicherung

Eine Auslandsreisekrankenversicherung wird von Verbraucherschützern empfohlen, da die gesetzliche Krankenkasse im Ausland immer nur für die Kosten aufkommt, die bei einer Behandlung in Deutschland angefallen wären – und das auch nur, wenn zwischen Deutschland und dem Reiseland ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Die Kosten für die meist sehr teuren Krankenrücktransporte nach Deutschland werden ebenfalls nicht von den Kassen erstattet. (lk)

Foto: Shutterstock

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