Anzeige
Anzeige
11. Mai 2015, 14:41
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

IWF will von Deutschland mehr Investitionen und stabile Versicherer

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Deutschland zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur aufgefordert. Zwar begrüßten IWF-Experten das Milliarden-Paket der schwarz-roten Koalition. “Aber es gibt immer noch Spielraum für ehrgeizigere Maßnahmen”, heißt es in einem am Montag in Berlin vorgelegten Papier.

IWF will von Deutschland mehr Investitionen und stabile Versicherer

Die langfristig zugesagten hohen Garantiezinsen der Versicherer seien eine schweren Bürde angesichts der lange anhaltenden Niedrigzinsphase, warnt der IWF (Archiv-Foto).

In dem nach Abschluss der jährlichen Beratungen zwischen Bundesregierung, Bundesbank und IWF veröffentlichten Papier mahnt der IWF erneut zusätzliche Schritte zur Stabilisierung der Lebensversicherer an, die unter den sehr niedrigen Zinsen leiden: “Es müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um trotz der positiven Auswirkungen der Reform im vergangenen Jahr die Schwachstellen (…) zu bekämpfen.”

Hohe Garantiezinsen “schwere Bürde” für Versicherer

Der IWF hatte schon vor einem Monat in seinem Bericht zur globalen Finanzstabilität vor Problemen gewarnt. Die langfristig zugesagten hohen Garantiezinsen der Versicherer seien eine schweren Bürde angesichts der lange anhaltenden Niedrigzinsphase.

Insgesamt stellt der IWF der Wirtschafts- und Finanzpolitik in Deutschland ein gutes Zeugnis aus. “Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer günstigen Position”, heißt es in den vorläufigen Schlussfolgerungen zu den sogenannten Artikel-IV-Konsultationen. “Dies ist ein guter Zeitpunkt, um in die Zukunft zu schauen und die Fundamente eines anhaltenden wirtschaftlichen Erfolgs und die Finanzstabilität zu stärken.”

Wachstumsprognose: IWF vorsichtiger als Bundesregierung

Der Weltwährungsfonds hatte erst kürzlich seine Wachstumsprognose für Europas größte Volkswirtschaft auf 1,6 Prozent für 2015 angehoben. Damit blieb der Fonds vorsichtiger als viele Ökonomen und die Bundesregierung. IWF-Expertin Enrica Detragiache sagte, die Prognosen würden überprüft. Nähere Angaben dazu machte sie nicht.

Seite zwei: IWF bescheinigt Deutschland einen “starken” Arbeitsmarkt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...