Anzeige
21. Mai 2015, 08:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Private Vorsorge wird existenz-sichernden Charakter haben”

Dr. Markus Leibundgut, CEO von Swiss Life Deutschland und Mitglied der Konzernleitung der Swiss-Life-Gruppe, spricht im Cash.-Interview über die Biometrie-Strategie seines Hauses.

Kapitalauszahlung

“Wurde die private Vorsorge früher oftmals als Sahnehäubchen auf die bestehende Rente angesehen, wird sie künftig einen existenzsichernden Charakter haben.”

Cash.: Im Februar erklärten Sie, dass sich Ihr Unternehmen einerseits auf Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen, andererseits auf die betriebliche Altersvorsorge und moderne Garantiekonzepte konzentrieren möchte. In welchem der beiden großen Produktfelder – Risikoabsicherung oder Altersvorsorge – sehen Sie das größere Wachstumspotenzial?

Leibundgut: Sowohl die Altersvorsorge als auch die Risikoabsicherung zählen zu unseren Kernkompetenzen. Hier bieten wir Top-Leistungen für unsere Kunden. Damit das so bleibt, setzen wir auf moderne Lösungen in der Lebensversicherung. In der Risikoabsicherung zählen aus unserer Sicht insbesondere die Pflegevorsorge und alternative BU-Lösungen zu den Wachstumsfeldern. Und in der Altersvorsorge sehen wir die bAV als klaren Gewinner mit viel Potenzial für zukünftiges Geschäft.

Mit der Maximo-Direktversicherung und der Maximo-U-Kassenversorgung bieten wir gleich zwei leistungsfähige Lösungen an, die auch in einem Niedrigzinsumfeld attraktive Ertragschancen bieten, ohne auf Garantien zu verzichten. Wir setzen dabei auf ein neues, innovatives Garantiemodell, das außer uns nur wenige andere Unternehmen beherrschen. Seit April bieten wir Maximo zudem für die private Vorsorge in der dritten Schicht an und sehr bald auch als Basis-Rente in der ersten Schicht.

Seite zwei: “Pflegevorsorge fängt dort an, wo die BU-Absicherung endet”

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Ergo Direkt: Fintech-Manager wird neuer Vertriebschef

Manuel Nothelfer leitet ab sofort den Vertrieb der Ergo Direkt Versicherungen. Sein Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Online-Aktivitäten.

mehr ...

Immobilien

“Hausbau als Anknüpfungspunkt zur BU-Beratung”

Im zweiten Teil des Interviews mit Jörg Haffner, Geschäftsführer von Qualitypool, spricht er mit Cash. über die Überarbeitung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) und Cross-Selling-Ansätze zwischen Baufinanzierung und Versicherungen.

mehr ...

Investmentfonds

Diversifikation ist besonders wichtig

Mike Brooks von Aberdeen Asset Management sieht derzeit die Notwendigkeit einer breiten Diversifikation. Hierbei sollten auch alternative Investments nicht vernachlässigt werden. Dieser Ansatz habe den Vorteil, dass Höhen und Tiefen ausgeglichen und die Renditen sehr viel beständiger werden.

mehr ...

Berater

Privatbanken: Einlagensicherung nur noch für Privatkunden

Deutsche Privatbanken planen, künftig nur noch Privatkunden durch den Einlagensicherung zu schützen. Wie der Bundesverband deutscher Banken (BdB) mitteilt, werden die Banken im Rahmen einer Delegiertenversammlung im April über das Vorhaben abstimmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Beste Stimmung bei Private-Equity-Managern

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Markt für Beteiligungskapital ist zum Ende des Jahres 2016 so gut wie zuletzt 2007. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im Schlussquartal um 2,5 Zähler auf 62,1 Saldenpunkte.

mehr ...

Recht

Elternunterhalt: Wann haften Kinder nicht?

Sind die Eltern pflegebedürftig und haben keine eigenen Ersparnisse mehr, dann müssen die Kinder für die Pflegekosten aufkommen – allerdings gibt es Ausnahmen wegen “unbilliger Härte”, wie das Oberlandesgericht Oldenburg kürzlich entschied.

mehr ...