Anzeige
Anzeige
27. Januar 2015, 16:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Familienpflegezeit: Reform mit Schwachstellen

Die Pflege-Finanzierung ist für viele Angehörige untrennbar mit dem Faktor Zeit verbunden – denn wer pflegt, kann nicht zeitgleich arbeiten. Darum sieht das erste Pflegestärkungsgesetz  unter anderem eine bezahlte Pflegezeit vor. Doch so lobenswert die Absicht auch ist – der Gesetzgeber muss sich Kritik gefallen lassen.

Pflegezeit

Schönes Beamtendeutsch: der Pflegeunterstützungsurlaub.

Pflege-Expertin Margit Winkler vom Institut Generationenberatung hat “einige gravierende Löcher” im Pflegestärkungsgesetz entdeckt.

Schwachstellen im Gesetz

Doch zunächst die Fakten: Seit Januar 2015 haben Arbeitnehmer Anspruch auf zehn Tage bezahlten Sonderurlaub (Pflegeunterstützungsgeld). Der, nun ja, Urlaub, soll beispielsweise dazu genutzt werden, um die Pflege zu planen und oder ein Pflegeheim auszusuchen. Sofern noch keine Einstufung der Pflegestufe vorliege, erklärt Expertin Winkler, genüge es, wenn der Arbeitnehmer bei dieser “kurzzeitigen Arbeitsverhinderung” das ärztliche Attest über den Zustand des Angehörigen vorzeigt.

Darüber hinaus sieht das Gesetz eine sechsmonatige Pflegezeit vor. “Dabei handelt es sich um eine unbezahlte, sozialversicherte Freistellung für Arbeitnehmer in Betrieben mit mindestens 15 Angestellten”, erklärt Margit Winkler.

“Diese Zeit dient der Pflege des Angehörigen oder der Sterbebegleitung – auch mit ambulanter Unterstützung.” Neu sei, so Winkler, dass auf die Pflegezeit nun ein Rechtsanspruch bestehe und Betroffene während dieser Zeit ein zinsloses Darlehen aufnehmen können.

Seite zwei: Arbeitnehmer kleiner Betriebe benachteiligt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Bausparen – zurück zu den Wurzeln

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unlängst entschieden, dass die Kündigung alter Bausparverträge mit hohen Zinsen rechtens ist. Vor diesem Hintergrund wird das Bausparen seinem ursprünglichen Ziel wieder gerechter. Für Bausparer ist das eine gute Nachricht.

Die Wald-Kolumne

mehr ...

Investmentfonds

Moventum und Phoenix Investor arbeiten zusammen

Moventum und die Vermittlerplattform Phoenix Investor arbeiten mit Moventum S.C.A. zusammen, um die Präsenz in Tschechien, der Slowakei und Österreich zu stärken. 

mehr ...

Berater

Kaufen lassen: Sieben Strategien für das neue Verkaufen

Der hohe Qualitätsanspruch des Kunden 3.0 verändert die Welt der Verkäufer fundamental. Sie als Finanzberater müssen eine neue Rolle einnehmen – und die sieben Strategien für das neue Verkaufen kennen.

Gastbeitrag von Andreas Buhr, Vertriebsexperte

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...