18. Februar 2015, 12:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ruhestandsplanung: LV-Krise als Chance für Berater

Die Lebensversicherung steckt in der Krise. Diese Botschaft ist in den vergangenen Monaten auch beim durchschnittlichen Zeitungsleser angekommen. Trotzdem muss fürs Alter vorgesorgt werden. Aber wie?

Kommentar von Franz-Josef Rosemeyer, A.S.I. Wirtschaftsberatung

Ruhestandsplanung

“Als Berater reicht es nicht, mit einem imposanten Blumenstrauß voller LV-Varianten zu beeindrucken.”

Garantiezinsen bei Lebensversicherung hin oder her, das Thema Altersvorsorge treibt die Menschen um. Jeder weiß: das Rentensystem steht auf unsicheren Beinen und die demografische Entwicklung wirkt wie Treibsand.

Was nutzt eine Anhebung des Renteneintrittsalters, wenn sie nach wenigen Jahren unter bestimmten Voraussetzungen wieder zurückgenommen wird und überdies sich die Rentenbezugsdauer dank einer steigenden Lebenserwartung noch schneller erhöht?

Allein seit 1995 ist die Bezugsdauer von knapp 16 Jahren auf fast 20 Jahre angestiegen. Gleichzeitig müssen immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen. Spätestens wenn sich die Babyboomer-Generation in den Ruhestand verabschiedet, wird der Systemkollaps vom vagen Schreckgespenst zur akuten Bedrohung. Das wissen die Kunden, und deshalb suchen sie Rat.

Beratungsbedarf hoch wie nie

Auch bei Menschen, die nicht mehr weit vom Rentenalter entfernt sind, gibt es große Unsicherheiten darüber, wo sie eigentlich stehen und was auf Sie zukommt. Das beginnt schon bei der schlichten Frage “Rente mit 67” oder “abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Erwerbsjahren”.

Vielen Arbeitnehmern ist unklar, wann sie überhaupt “dran sind” mit der Rente. Diffuses Halbwissen über die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters, über die Konsequenzen zwischenzeitlicher Erwerbslosigkeit, oder die Anrechenbarkeit privaten Vermögens – um nur einige Beispiele zu nennen – lassen sie wie den buchstäblichen Ochs vorm Berg stehen.

Eine weitere Herausforderung ist das weit verbreitete Misstrauen in die Finanzwirtschaft. Selbst Menschen mit solidem ökonomischen Verständnis haben immer größere Probleme, die Entwicklungen an den Märkten zu begreifen.

Seite zwei: Alle Facetten berücksichtigen

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. Was wollte uns der Autor nun eigentlich Neues mitteilen?

    Kommentar von Ralf Conrath — 20. Februar 2015 @ 14:17

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...