Anzeige
15. April 2015, 14:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Standard Life Deutschland verzichtet auf Garantieprodukte

Der britische Versicherer Standard Life stellt das Neugeschäft mit Garantieprodukten für den deutschen Markt ein. Künftig werde sich das Unternehmen in Deutschland und Österreich auf den Vertrieb von fondsgebundenen Vorsorgeprodukten ohne Garantien konzentrieren, teilt Standard Life mit.

Standard Life Deutschland verzichtet auf Garantieprodukte

Claus Mischler von Standard Life Deutschland hält Produkte mit Garantien unter den veränderten Kapitalmarktbedingungen für nicht mehr geeignet.

Ab kommenden Montag soll die fondsgebundene Rentenversicherung auf Garantiebasis With Profits Freelax weder in der privaten noch in der betrieblichen Altersversorgung angeboten werden. Für Bestandskunden werde diese Änderung jedoch keine Auswirkungen auf ihre bereits abgeschlossenen Verträge haben, betont Standard Life.

Niedrigzinsphase fordert Garantieprodukte heraus

“Kunden wollen hinsichtlich ihrer Altersvorsorge doppelte Sicherheit: zum einen die Sicherheit, ihr Sparziel zu erreichen, zum anderen die Sicherheit, ihre Kaufkraft auch in Zukunft zu erhalten. In der Vergangenheit konnten ihnen Produkte mit Garantien eine zufriedenstellende Lösung bieten. Doch unter den veränderten Kapitalmarktbedingungen ist dies weder heute noch künftig möglich”, kommentiert Dr. Claus Mischler, Head of Customer Solutions bei Standard Life Deutschland, die strategische Neuausrichtung seines Hauses.

Aus Sicht von Standard Life sei der Wunsch nach einer finanziell abgesicherten Zukunft viel besser durch “intelligente, renditestarke Investments” zu erreichen, die ohne Garantien arbeiten. Man halte aktiv gemanagte Fondspolicen “mit geringen Schwankungsbreiten und stabiler Performance” für den richtigen Weg, so Mischler. “Mit unseren fondsgebundenen Produkten Maxxellence Invest und Park Allee haben wir bereits hervorragende Lösungen, die wir in den kommenden Monaten noch ausbauen werden”, kündigte der Standard-Life-Manager an. (lk)

Foto: Frank Seifert

Anzeige

1 Kommentar

  1. Gut so, wenn man etwas nicht kann, sollte man die Finger davon lassen!

    Kommentar von Schmitt — 16. April 2015 @ 10:21

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Ost/West-Renten: SPD deutet Kompromissbereitschaft an

Im Streit über die Finanzierung der Ost/West-Renteneinheit ist die SPD offenbar zu Zugeständnissen bereit. “Unsere Forderung ist klar: Wir wollen, dass die Ost-West-Angleichung aus Steuermitteln finanziert wird”, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der “Frankfurter Rundschau” (Samstag).

mehr ...

Immobilien

Bauwirtschaft rechnet mit anhaltendem Boom

Die Bauwirtschaft rechnet für 2016 mit einem Plus von fünf Prozent und geht davon aus, dass 2017 ähnlich gut verläuft. Haupttreiber der Entwicklung seien der Straßen- und Wohnungsbau.

mehr ...

Investmentfonds

Unicredit will Pioneer verkaufen

Der Ausgang des Referendums in Italien setzt die dortigen Geldhäuser massiv unter Druck. Jetzt will sich der Marktführer Unicredit von weiterem Tafelsilber trennen.

mehr ...

Berater

Vollmachtsvermutung: Hoher Prüfungsaufwand für Berater

Laut eines aktuellen Gesetzesentwurfes sollen Ehegatten und eingetragene Lebenspartner in Notfällen einander automatisch vertreten dürfen. In seiner derzeitigen Fassung besteht allerdings die Gefahr, dass die Missbrauchsanfälligkeit dieser Regelung hoch ist.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

IDD: Der Tod der Honorarvereinbarung für Versicherungsmakler

Aktuell erfreuen sich Honorarvereinbarungen – zum Beispiel bei der Vermittlung von Nettotarifen – und Servicepauschalen einer großen Beliebtheit unter Versicherungsvermittlern. Hiermit könnte jedoch bald Schluss sein – jedenfalls wenn es nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums geht.

mehr ...