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14. Oktober 2015, 08:01
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Telematik-Tarife: Auf die Strecke gebracht

Telematik lautet das Zauberwort, das die Hoffnungen der Kfz-Versicherer beflügelt. Die Branche will mit der neuen Technologie um junge Kunden werben und zugleich die Macht der Autohersteller eindämmen.

Telematik-Tarife

Per-Johan Horgby, Vorstand Privatkunden der VHV: “Spätestens, wenn die Technik flächendeckend in den Fahrzeugen verbaut wird, wird dieser Versicherungsansatz eine starke Alternative zu den herkömmlichen Versicherungen darstellen.”

Jedem der Millionen Deutschen, die Jahr für Jahr durch die praktische Führerscheinprüfung rasseln, ergeht es wohl gleich: Den entscheidenden Fahrfehler behält man zeitlebens in Erinnerung.

Fahrprüfung mit Telematik-Versicherungstarifen

Im Durchschnitt kann jeder vierte Fahranfänger von einer misslungenen Prüfung berichten, dabei rangiert Hamburg – das muss zur eigenen Verteidigung unbedingt erwähnt werden – mit einer Durchfallquote von 40 Prozent ganz vorn im Bundesländervergleich.

Autofahrer, die längst im Besitz eines gültigen Führerscheins sind, können sich nun das kribbelige Gefühl einer Fahrprüfung mit Hilfe sogenannter Telematik-Versicherungstarife wieder zurückholen.

Mit dem beruhigenden Unterschied, dass man auch dann weiterfahren darf, wenn man die Prüfung des Kfz-Versicherers vermasseln sollte. Weitere wichtige Unterschiede: die Fahrweise wird nicht nur 45 Minuten lang kontrolliert – und schon gar nicht im Beisein eines meist älteren Herrn mit Bundeswehrvergangenheit in Strickpullunder und Cord-Hosen –, sondern 25 Stunden lang von einer kleinen schwarzen Box, wie es zum Beispiel der im Oktober eingeführte Telematik-Tarif des Versicherers VHV vorsieht.

“Meilenstein” in der Autoversicherung

Das Unternehmen aus Hannover gehört zu den Pionieren im Markt für individualisierte Kfz-Versicherungen, die den Zahlbeitrag des Versicherten nach dem Prinzip “pay-as-you-drive” – “Wie du fährst, so zahlst du” bemessen.

Seite zwei: Wer zu schlecht fährt, wird nicht zusätzlich bestraft

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