30. März 2015, 11:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Verbraucher sind klüger als viele denken (oder: Wer hat Angst vorm Bi-Ba-Butzemann?)

Ungezogenen kleinen Kindern drohten Eltern früher mit dem Schwarzen Mann. Ein Schreckgespenst als Erziehungsmittel gewissermaßen. Gottseidank sind diese Zeiten lang vorbei. Nur in einem Berufsstand lebt dieses antiquierte Bild der Maßregelung offenbar weiter: nämlich bei einigen Verbraucherschützern.

Kolumne von Martin Gräfer, Versicherungsgruppe die Bayerische

Vergütung

Martin Gräfer: “Die Vergütung der Vermittler spielt bei der Auswahl von Versicherungen keine bedeutende Rolle”.

Denn manche Vertreter dieser Gruppe haben ein Menschenbild im Kopf, nach dem Erwachsene in Geschäftsdingen genauso wie Kinder behandelt werden müssen, die zu unwissend und unerfahren sind und deshalb von der bösen Bi-Ba-Butzewelt da draußen geschützt werden sollen.

Ob die Bürger diese Bevormundung tatsächlich wollen oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Und ob der selbsternannte Erzieher sein Arbeitsgebiet wirklich beherrscht, ist auch egal.

Verbraucherschutz wichtige Errungenschaft

Selbstverständlich ist Verbraucherschutz eine wichtige Errungenschaft in Deutschland, die ihre Berechtigung hat. Die Frage bleibt aber, vor was und wem sollen die Bürger sinnvollerweise geschützt werden – und warum?

Geradezu grotesk wird es auf dem Feld der Versicherungen. Hier lautet die gängige Meinung von Verbraucherschützern, die in den Tarifen eingerechneten Beratungskosten seien Teufelszeug. Quasi eine Giftpille, die dem Kunden untergeschoben werde und die später zu einem bösen Erwachen führe.

Glücklicherweise ist die Welt anders. Eine umfangreiche bevölkerungsrepräsentative Studie hat jetzt eine einfache Wahrheit zutage gefördert: Versicherungskunden sind klüger als viele denken.

Seite zwei: Vergütung spielt bei der Versicherungswahl keine bedeutende Rolle

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...