13. Januar 2016, 12:04

Allianz-Umfrage: Marktumbrüche größte Sorge für Manager

Viele deutsche Unternehmen sehen nach einer Umfrage der Allianz-Industrieversicherung rasante Marktveränderungen heute als größtes Risiko für ihren Betrieb. Erst danach folgt die Sorge vor Betriebsunterbrechungen und die IT-Sicherheit, die vor einem Jahr noch ganz oben gestanden hatten.

Allianz-Umfrage: Marktumbrüche größte Sorge für Manager

Betriebsunterbrechung stellt laut Umfrage das zweitgrößte Risiko für deutsche Unternehmen dar, weltweit steht es sogar auf Platz eins.

Viele etablierte Unternehmen sähen durch Marktumbrüche ihre Profitabilität, zum Teil sogar ihr Geschäftsmodell bedroht.

“Unternehmen müssen stets auf der Hut sein”

Die Allianz hatte weltweit über 800 Risikomanager und Versicherungsexperten befragt, davon 120 in Deutschland. “Innovationszyklen werden immer kürzer; Markteintrittshürden niedriger. Digitalisierung und neue bahnbrechende Technologien müssen rasch ins eigene Geschäft übernommen werden, während gleichzeitig potenziell wendigere Start-ups als neue Wettbewerber auftauchen”, sagte Allianz-Innovationsmanagerin Bettina Stoob. “Unternehmen müssen stets auf der Hut sein und laufend neue Produkte, Dienstleistungen oder Lösungen anbieten.”

Viele Unternehmen fürchteten Betriebsstörungen durch Cyberangriffe

Betriebsunterbrechung stellt laut Umfrage das zweitgrößte Risiko für deutsche Unternehmen dar, weltweit steht es sogar auf Platz eins. Viele Unternehmen fürchteten Betriebsstörungen durch Cyberangriffe, technisches Versagen oder politische Instabilität. Kriege und Unruhen könnten Lieferketten unterbrechen, Terrorangriffe Mitarbeiter oder Vermögenswerte treffen. Cybervorfälle würden als das wichtigste Langzeitrisiko für Unternehmen in den nächsten zehn Jahren genannt.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

 


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Versicherungen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 8/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Global gewinnt - BU - Gewerbehaftpflicht - Private Equity - Wohnimmobilienmarkt Berlin- Hitliste der Vertriebe - Digitalisierung

Ab dem 14. Juli im Handel.

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

Studie: Renteneintrittsalter langfristig möglicherweise mit 73

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) plädiert für eine weitere Heraufsetzung des Rentenalters – und bekommt dafür teils scharfe Kritik zu hören.

mehr ...

Immobilien

Kündigungswelle bei Bauspar-Altverträgen geht weiter

Die Bausparkassen setzen im Streit um relativ hoch verzinste Verträge ihren Kurs fort. Wie bereits im vergangenen Jahr werde man auch 2016 Altverträge kündigen, die seit Langem zuteilungsreif sind und nur als Guthaben genutzt werden, teilten zahlreiche Bausparkassen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

mehr ...

Investmentfonds

Blackrock bringt globalen Rentenfonds

Mit einem neuen Fonds setzt Blackrock auf Regionen mit hohen Zinsniveaus und wo die Notenbanken durch ihre Politik den Anleihemarkt in besonderer Weise stützen.

mehr ...

Berater

Beraterregister: Fast 3.000 Beschwerden im ersten Halbjahr

An das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) haben Banken und Finanzdienstleister insgesamt rund insgesamt 25.000 Beschwerden gemeldet. Im ersten Halbjahr 2016 gingen rund 3.000 Beschwerden ein.

mehr ...

Sachwertanlagen

Senvion bietet große Offshore-Anlage für schwimmenden Windpark an

Der Hamburger Windkraftanlagen-Hersteller Senvion hat seine größte Offshore-Turbine so angepasst, dass sie jetzt auch auf einem schwimmenden Fundament aufgestellt werden kann.

mehr ...

Recht

Verfassungsbeschwerde gegen Bestellerprinzip bei Maklern gescheitert

Zwei Immobilienmakler sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gegen das Bestellerprinzip bei Provisionen für Wohnungsvermittlungen gescheitert.

mehr ...