Anzeige
18. Februar 2016, 10:10
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Grüne fordern bessere Versorgung psychisch Kranker

Die Grünen haben Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) aufgefordert, eine flexiblere Versorgung psychisch kranker Menschen zu ermöglichen und die Vergütung entsprechend anzupassen.

Psychische-Erkrankungen in Grüne fordern bessere Versorgung psychisch Kranker

Den Grünen zufolge ist unter anderem der Anstieg von frühzeitiger Erwerbsunfähigkeit ein deutlicher Hinweis, dass die Versorgung psychisch Kranker “dringend weiterentwickelt werden muss”.

Ihre Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Versorgung müsse dahingehend verbessert werden, dass die Patienten mehr ambulante Krisenhilfen bekommen könnten. Zudem sollten solche Behandlungsformen ausgeweitet werden, die psychisch Kranke in ihrem Alltag begleiten.

Grüne: Versorgung muss dringend weiterentwickelt werden

Gröhe will sich deswegen demnächst mit den psychiatrischen Fachverbänden treffen. Klein-Schmeink verlangte eine Abkehr vom in der vergangenen Wahlperiode eingeführten pauschalen Entgeltsystem in der Psychiatrie. Der deutliche Anstieg von Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern, lange Wartezeiten in der ambulanten Behandlung, häufig wiederkehrende stationäre Aufenthalte der Kranken sowie ein Anstieg von frühzeitiger Erwerbsunfähigkeit “sind deutliche Hinweise, dass die Versorgung insgesamt dringend weiterentwickelt werden muss”.

“Wir brauchen eine am individuellen Bedarf der Patienten ausgerichtete Vergütung, die flexibel verschiedenste Versorgungsformen ermöglicht”, unterstrich Klein-Schmeink. Sie nannte unter anderem eine ambulante Begleitung der Erkrankten nach einem stationären Aufenthalt zurück in den Alltag, teilstationäre Angebote sowie eine enge Abstimmung mit gemeindenahen sozialpsychiatrischen Hilfen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Stationäre Zusatzversicherung: Die besten Tarife und Anbieter

Das Hofheimer Analysehaus Morgen & Morgen (M&M) hat die Bedingungswerke von stationären Zusatversicherungen untersucht. Von 272 Tarifkombinationen von 37 Anbietern, die im “M&M Rating Stationär Zusatz” unter die Lupe genommen wurden, erhielten 56 die Bestbewertung von fünf Sternen.

mehr ...

Immobilien

Jost Paffrath neuer Leiter Kapitalanlage bei Ziegert

Jost Paffrath, bisher Vice President Sales bei Immobilienscout24, ist als Leiter Kapitalanlage zum Berliner Unternehmen Ziegert Bank- und Immobilienconsulting gewechselt.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Sparer stellen sich auf Negativzinsen ein

Die EZB-Geldpolitik hat die Erträge der deutschen Anleger extrem stark schrumpfen lassen. Negativzinsen mussten sie aber bislang nur in Ausnahmefällen zahlen. Der Rademacher-Kommentar

mehr ...

Berater

Safe.me-CEO wechselt zu Blau direkt

Wie Blau direkt mitteilt, wird Michael Stock künftig die neu geschaffene Management-Position “Head of Business Development” beim Lübecker Maklerpool übernehmen. Er wechselt damit aus seiner bisherigen Position als CEO des Insurtechs Safe.me, das er auch gegründet hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Südkoreanische Reederei Hanjin stellt Insolvenzantrag

Als Folge der kriselnden Schifffahrtsmärkte ist die größte südkoreanische Reederei Hanjin Shipping zahlungsunfähig. Der Insolvenzantrag sei am Mittwoch dem Bezirksgericht in Seoul übergeben worden, teilte eine Sprecherin des mit umgerechnet 4,5 Milliarden Euro verschuldeten Unternehmens mit.

mehr ...

Recht

IVD fordert Nachbesserung der WIKR

Der Immobilienverband Deutschland (IVD) fordert, dass der Gesetzgeber bei der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) nachbessert. Dafür hat er ein neunseitiges Positionspapier mit Vorschlägen herausgegeben, mit denen sich die Kreditklemme lösen lasse.

mehr ...