Anzeige
21. März 2016, 16:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nürnberger hadert mit Null-Zins-Politik

Die Null-Zinspolitik und jüngste Gesetzesreformen erweisen sich für die Nürnberger Versicherungsgruppe zunehmend als Wachstumshürde. Vor allem das Geschäft mit Lebensversicherungen laufe nicht mehr so rund wie in den vorangegangenen Jahren, räumte Vorstandschef Dr. Armin Zitzmann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur ein.

Nürnberger hadert mit Null-Zins-Politik

Insgesamt bewertete Nürnberger-Chef Armin Zitzmann die Geschäftsentwicklung aber als “zufriedenstellend”, auch wenn die Lage am Kapitalmarkt den Versicherern das Leben schwer mache.

Auch das Neugeschäft der Schadensversicherungen sei unter dem Volumen des Jahres 2014 geblieben, sagte Zitzmann in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Zitzmann: niedrige Verzinsung erschwert Verkauf von Lebensversicherungen

Der Grund: Die Nürnberger hatte früher als andere Versicherungen die gesetzlichen Vorgaben für die Versicherungsprovision geändert.

Die Versicherungsvertreter hatten daraufhin lieber Versicherungen anderer Unternehmen verkauft, berichtete ein Konzern-Sprecher.

Den Verkauf von Lebensversicherungen habe die niedrige Verzinsung erschwert, berichtete Zitzmann. So schrumpften die Beitragseinnahmen in der Sparte im Vorjahr um 2,8 Prozent auf 2,48 Milliarden Euro.

“Geschäftsentwicklung insgesamt zufriedenstellend”

Insgesamt bewertete Zitzmann die Geschäftsentwicklung aber als “zufriedenstellend”, auch wenn die Lage am Kapitalmarkt den Versicherern das Leben schwer mache. Der Umsatz der Gruppe war 2015 um 2,2 Prozent auf 4,85 Milliarden Euro gesunken. Der Konzerngewinn lag mit 72 Millionen Euro auf dem vergleichbaren 2013er Niveau. 2014 hatten einmalige Effekte den Gewinn stark steigen lassen.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Nürnberger

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Übergangsregelung für Lebensversicherer wird verlängert

Die wegen der Niedrigzinsen eingeführten steuerlichen Entlastungen für Lebensversicherer werden um ein Jahr verlängert. Ohne die Verlängerung hätten vermutlich große Teile der freien Rückstellung auf Beitragsrückerstattungen aufgelöst und versteuert werden müssen.

mehr ...

Immobilien

Vonovia-Chef hofft auf Fusion mit Deutsche Wohnen

Der Chef des Wohnungskonzerns Vonovia hofft weiterhin auf eine Fusion mit seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen. Im Februar scheiterte sein Versuch einer feindlichen Übernahme.

mehr ...

Investmentfonds

Anleger sorgen sich um “Renzirendum” und Österreich-Wahl

Die Anleger sollten sich zu Beginn der neuen Woche auf starke Schwankungen am deutschen Aktienmarkt einstellen.

mehr ...

Berater

Pflege: Studie offenbart großen Informationsbedarf

Ein Großteil der Deutschen ist der Ansicht, dass es notwendig ist, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Das geht aus einer aktuellen Online-Befragung hervor. Die große Mehrheit fühlt sich derzeit zudem beim Thema private Pflegevorsorge nur mittelmäßig bis gar nicht informiert.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric erwirbt erste Maschine für Flugzeugportfolio

Der Asset Manager Doric hat mit einem Airbus A330-200 das erste Flugzeug für das “Floreat Aviation Portfolio” erworben. Leasingnehmer des Flugzeuges ist die Fluggesellschaft Virgin Australia.

mehr ...

Recht

Todesfall in der Familie: Die zehn wichtigsten Schritte

Stirbt ein naher Verwandter oder gar der Ehepartner, ist es für die Betroffenen schwer, klare Gedanken zu fassen. Leider haben Gesetzgeber und Versicherungsgesellschaften bei Todesfällen oftmals sehr knapp bemessene Fristen gesetzt, die unbedingt beachtet werden sollten.

mehr ...