19. Oktober 2018, 12:16
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Parität wiederhergestellt: Was ändert sich für Versicherte?

Ab dem 01. Januar 2019 teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Krankenkassenbeiträge wieder zur Hälfte. Aber auch Selbstständige und ehemalige Soldaten profitieren. Einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen gibt “Spiegel Online”.

Parität wiederhergestellt: Was ändert sich für Versicherte?

Insgesamt hat der Bundesgesundheitsminister (CDU) den Versicherten Entlastungen von etwa acht Milliarden Euro pro Jahr versprochen.

Am gestrigen Donnerstag hat der Bundestag verabschiedet, worauf sich die Große Koalition schon im Juni dieses Jahres geeinigt hatte: Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird wieder paritätisch.

Das heißt: Ab dem 01. Januar 2019 müssen die Arbeitgeber wieder die Hälfte des Zusatzbeitrags übernehmen. Doch das ist nicht die einzige Neuerung, wie die Nachrichten-Website Spiegel Online berichtet.

Welche Entlastungen erwarten die Versicherten?

Aktuell zahlen die deutschen Arbeitnehmer und Rentner den Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung von durchschnittlich einem Prozent noch aus eigener Tasche. Ab Januar sollen die Arbeitgeber die Hälfte davon wieder übernehmen.

Unangetastet bleibt dagegen der allgemeine Beitragssatz in Höhe von 14,6 Prozent. Diesen teilen sich die Arbeitgeber und -nehmer wie bisher zu gleichen Teilen.

“Durch die Rückkehr zur Beitragsparität kommen auf die Arbeitgeber also Mehrkosten zu, die Versicherten werden um etwa 6,9 Milliarden Euro entlastet”, schreibt Spiegel Online.

Seite zwei: Wie profitiert der einzelne Versicherte?

Weiter lesen: 1 2 3 4

Ihre Meinung



 

Immobilien

Immobilienerbe: Diese Urteile sollten Sie kennen

Dass Deutschland ein Land der Erben ist, hat sich längst herumgesprochen. Vermögenswerte von ungeheuren Ausmaßen gehen in den kommenden Jahren von einer Generation auf die andere über. Den finanziell gesehen größten Brocken solcher Erbschaften stellen häufig Häuser oder Wohnungen dar. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat für seine Extra-Ausgabe Urteile zu diesem Thema gesammelt.

mehr ...

Investmentfonds

Die Krise in Argentinien: Ansteckungsgefahr für die Schwellenländer?

Welche Auswirkungen haben die aktuellen Ereignisse in Argentinien auf das Marktgeschehen in den Schwellenländern? Nach Ansicht von LGIM sind diese eher begrenzt und spiegeln vielmehr eine länderspezifische Entwicklung wider. Ein Kommentar von Magdalena Polan, Senior Economist bei Legal & General Investment Management (LGIM).

mehr ...

Berater

Zahlt Berufsgenossenschaft? Bundesgericht entscheidet über Unfallschutz bei Probearbeit

Steht ein Arbeitsuchender bei einem Probearbeitstag in einem Unternehmen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung? Darüber entscheidet heute das Bundessozialgericht in Kassel.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW erwirbt Wohnportfolio in Helsinki und Espoo für deutsches Individualmandat

Mit dem Erwerb von zwei modernen Apartmenthäusern in der Metropolregion Helsinki erweitert AEW seinen Wohnbestand in Richtung Finnland. Die knapp 90 vollvermieteten Einheiten verteilen sich dabei auf ein Objekt im stark wachsenden Teilmarkt von Jätkäsaari – im westlichen Teil der Innenstadt von Helsinki – sowie eine Liegenschaft im angrenzenden Espoo (Matinkyla).

mehr ...

Recht

Fliegende Dachziegel – Gebäudeeigentümer musste für Sturmschäden haften

Eigentümer einer Immobilie müssen ihr Objekt so absichern, dass es auch erhebliche Sturmstärken aushalten kann, ohne gleich die Allgemeinheit zu gefährden. Wenn sich bei einem Sturm bis zur Stärke 13 Dachziegel lösen und auf die Straße fallen, dann spricht zumindest der Anscheinsbeweis für einen mangelhaften Unterhalt des Gebäudes.

mehr ...