Anzeige
Anzeige
23. November 2005, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Keine Umsatzsteuer auf Provisionen

Bis auf Weiteres wird in Deutschland keine Umsatzsteuer auf Finanzdienstleistungen erhoben. Das wurde heute aus Kreisen des Bundesfinanzministerium (BMF) bekannt.

?Damit bestätigt sich unsere Auffassung?, sagt Alexander Pohle, Präsident des Arbeitgeberverbandes der finanzdienst-leistenden Wirtschaft (AfW), ?denn wir haben uns von Anbeginn für eine generelle Verhinderung der Umsatzsteuer ausgesprochen, da die Erhebung einer solchen Steuer europäischen Normen widerspricht?.
Vertreter des Verbandes hatten in der Vergangenheit sowohl im Bundestag als auch im Europäischen Parlament entsprechend interveniert.
AfW-Präsident Pohle befindet sich nach Angaben des Verbandes bereits in Brüssel um entsprechende Sondierungsgespräche zu führen.

Auch der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Carl-Ludwig Thiele hatte den Bundes- und die Länderfinanzminister aufgefordert, die geplante Regelung nicht zum 1. Januar 2006 in Kraft treten zu lassen und auf ihre Rechtmäßigkeit hin zu überprüfen.
Seiner Ansicht nach verstößt die beabsichtigte Regelung gegen Gleichheitsgrundsatz aus Artikel 3 des Grundgesetzes.

Nach der heutigen Entscheidung wird das BMF die Finanz-verwaltungen auffordern, von der Erhebung der Umsatzsteuer abzusehen, bis die Europäische Kommission eine endgültige Klärung der Frage herbeigeführt hat.

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Thomas Bischof neu im Vorstand der Württembergischen

Thomas Bischof, derzeit Leiter Konzernentwicklung bei Munich Re, übernimmt mit Wirkung zum 1. Juli die Verantwortung bei den Versicherungstochtergesellschaften der Wüstenrot & Württembergischen. Zudem ist nach Angaben des Unternehmens beabsichtigt, dass er im Laufe des Jahres 2018 zu deren Vorstandschef berufen und als Geschäftsfeldleiter Versicherungen ins Management Board der W&W-Gruppe einziehen wird.

mehr ...

Immobilien

Offener Immobilienfonds Hausinvest erwirbt Seattle-Zentrale von Facebook

Die Commerz Real hat den Büroneubau Dexter Station in Seattle im US-Bundesstaat Washington für ihren offenen Immobilienfonds Hausinvest erworben. Das Objekt ist mit einem Vertrag über zehn Jahre an Facebook vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Fed betritt mit Geldpolitik unbekanntes Terrain

Nach Jahren der lockeren Geldpolitik steht ein Epochenwechsel ins Haus. In den USA dürfte die Notenbank Fed in diesem Jahr mit der Verringerung ihrer Bilanzsumme beginnen und damit terra incognita betreten. Die Folgen für die Leitzinsentwicklung

mehr ...

Berater

Schenkungsvertrag: Rückforderungsrecht als Reißleine

Geschenktes darf man nicht zurückverlangen? Das sieht der Gesetzgeber bei Schenkungsverträgen im Rahmen einer Unternehmensnachfolge anders. Mit einer pfiffigen Vertragsgestaltung kann der Unternehmer jederzeit die “Reißleine” ziehen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Showdown im Poker um die Rickmers-Reederei

In einem 35 Seiten starken Papier begründet die Rickmers Holding AG, warum die Alternative zum Restrukturierungskonzept nur ein Insolvenzantrag ist und schließt Nachverhandlungen aus. Die Entscheidung fällt in der Gläubigerversammlung am 1. Juni.

mehr ...

Recht

Nachteile durch komplizierte Bauverträge

Richtet sich ein Bauvertrag nicht allein nach dem BGB sondern enthält zusätzlich Klauseln des VOB/B, wird er für Laien schnell unverständlich. Das Baufinanzierungsportal Baufi24 rät Bauherren zur Vorsicht.

mehr ...