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1. März 2005, 00:00
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Postbank: Bestes Vorsteuerergebnis

Die Deutsche Postbank AG, Bonn, hat im Jahr 2004 nach eigenen Angaben erneut ein Rekordergebnis erwirtschaftet und das beste Vorsteuerergebnis in ihrer Geschichte erzielt. Mit 624 Millionen Euro, das bedeutet ein Plus von 25,6 Prozent, gab sie am 28. Februar auf der Basis vorläufiger Zahlen das beste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte bekannt. Die Bonner Bank steigerte die Erträge um 12,4 Prozent auf 2.674 Millionen Euro. Die Verwaltungsaufwendungen dagegen nahmen um 4,6 Prozent auf 1.893 Millionen Euro zu.

Der Jahresüberschuss verbesserte sich um 19,3 Prozent auf 420 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern stieg um drei Prozentpunkte auf 13,7 Prozent (Vorjahr 10,7 Prozent). Die Cost Income Ratio wurde um 5,3 Prozentpunkte auf 70,8 Prozent gesenkt. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 2,15 Euro auf 2,56 Euro. Der Vorstand beabsichtigt, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,25 Euro je Aktie vorzuschlagen, was einer Ausschüttungssumme von 205 Millionen Euro entspricht.

Besonders erfreulich sieht die Postbank die Entwicklung des Provisionsüberschusses, den sie um 31,1 Prozent auf 612 Millionen Euro steigerte. Der Zuwachs gehe auf den anhaltenden Erfolg beim Absatz beratungsintensiver Produkte sowie des Girogeschäfts als auch auf die Insourcing-Aktivitäten des neuen Geschäftsbereichs Transaction Banking zurück. Auch im 4. Quartal wurde der Provisionsüberschuss von 169 Millionen Euro im Vorquartal auf 179 Millionen Euro verbessert. Verantwortlich dafür war laut Postbank im Wesentlichen eine erneute Steigerung im Privatkundengeschäft.

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