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11. Juli 2006, 00:00
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OVB Holding AG: Börsengang am 21. Juli

Die OVB Holding AG, Köln, laut aktueller Cash.-Hitliste der Vertriebe Deutschlands viertgrößter Finanzvertrieb, hat angekündigt, am 21. Juli 2006 an die Börse zu gehen. Das Bankenkonsortium besteht aus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA als Lead Manager und Sole Bookrunner und HSBC Trinkaus & Burkhardt als Co-Lead Manager.

Im Rahmen des geplanten Börsengangs wird die OVB Holding AG bis zu 2.857.128 Aktien anbieten. Maximal 1.135.000 der angebotenen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung. Weitere bis zu 1.722.128 Aktien aus Mitarbeiterbeteiligungs-programmen werden umplatziert. Zudem wurde dem Konsortium eine so genannte Greenshoe-Option von maximal 173.386 Aktien aus dem Eigentum der abgebenden Finanzberater und des Mitglieds des Vorstands, Oskar Heitz, eingeräumt.

Am 11. Juli 2006 beginnt die nationale und internationale Roadshow. Die OVB wird die Preisspanne, zu der die Aktien angeboten werden, voraussichtlich am 14. Juli auf der Website der OVB Holding AG (www.ovb.ag) veröffentlichen. Am 15. Juli soll eine entsprechende Mitteilung in der FAZ folgen. Die Angebotsfrist und die Bookbuilding-Phase sollen am 17. Juli starten. Die Erstnotiz der OVB-Aktien ist für den 21. Juli 2006 geplant. Die OVB strebt eine Notierung im geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) an. Experten rechnen mit einer Preisspanne zwischen 18 und 26 Euro. OVB äußerte sich diesbezüglich nicht.

Mit den Mitteln aus dem Börsengang beabsichtigt die OVB ihre Expansion in neue geografische Märkte und in neue Geschäftsfelder zu finanzieren. Auch will das Unternehmen über selektive Akquisitionen seine Position in Märkten ausbauen, in denen es bereits vertreten ist. OVB sieht sich in Tschechien und der Slowakei als Marktführer. Die Entwicklung weiterer osteuropäischer Länder wie Kroatien, Polen und Rumänien bietet zusätzliche Wachstumschancen.

Der Streubesitzanteil wird bei vollständiger Ausübung des Greenshoes bei rund 20 Prozent liegen. ?Die Handelbarkeit unserer Aktien gibt unseren Finanzberatern ein besseres Gefühl für den Wert ihrer Unternehmensanteile und des Unternehmens insgesamt. Das wird die Bindung erhöhen und uns auch attraktiver für potenzielle Finanzberater machen?, unterstreicht Michael Frahnert, Vorstandsvorsitzender der OVB. Der bisherige Großaktionär Deutscher Ring wird auch weiterhin einen Anteil von 50,1 Prozent an der OVB halten.

Der Emissionserlös fließt laut Angaben des Unternehmens in erster Linie in die weitere europäische Expansion des Unternehmens. Im ersten Quartal 2006 resultierten 29,2 Millionen Euro der Gesamtvertriebsleistung aus dem Auslandsgeschäft. Insgesamt erzielte die OVB eine Vertriebsleistung von 51,8 Millionen Euro. Das EBIT im Konzern stieg um rund 61 Prozent auf 8,5 Millionen Euro, der Konzernüberschuss um 50 Prozent auf sechs Millionen Euro. Für 2006 rechnet die OVB mit einem zweistelligen Wachstum bei Vertriebsleistung und Ergebnis. Dabei ist abzusehen, dass sich die jeweiligen Anteile weiter zugunsten der Auslandsgesellschaften verschieben.

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