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11. November 2008, 00:00
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HSH-Nordbank-Chef gibt auf

Der Vorstandsvorsitzende des zu Hamburg und Schleswig-Holstein gehörenden Geldinstituts HSH Nordbank, Hans Berger, wirft das Handtuch.

Aufgrund der Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf die Landesbank hat Berger dem Aufsichtsratsvorsitzenden sowie den Anteilseignern der Bank seinen Rücktritt angeboten. Sein Nachfolger wird Professor Dr. Dirk Jens Nonnenbacher, der seit Oktober letzten Jahres als Chief Financial Officer Vorstandsmitglied der Bank ist.

Bank hat Schulden in Milliardenhöhe

?Der Vorstand hat Intensität und Dauer der Krise sowie die dadurch zu Tage getretenen Risiken für die Ertragslage der Bank in diesem Ausmaß nicht vorhergesehen. Seit dem dritten Quartal überschreiten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf die Finanzanlagen die operativen Erträge der Bank. Trotz positiver Ergebnisse in ihren Kerngeschäftsfeldern wird die Bank deshalb in diesem Jahr als Folge einzelner Kapitalmarktgeschäfte und der Kapitalmarktentwicklung einen Bilanzverlust ausweisen. Dafür übernehme ich dieVerantwortung?, begründete Berger seinen Rücktritt.

30 Milliarden Euro vom Staat

Die Gesamtabschreibungen welche die HSH Nordbank im Zuge der Finanzmarktkrise in Kauf nehmen musste, betragen rund 1,1 Milliarden Euro. Am 24. Oktober 2008 bestätigte der schleswig-holsteinische Finanzminister Rainer Wiegard , dass die Bank den deutschen Finanzmarktstabilisierungsfonds in Anspruch nehmen muss. Insgesamt hat das Geldhaus 30 Milliarden Euro beantragt. (aks)

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