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7. August 2008, 00:00
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Makler meckern über starre Tarife

Jedem zweiten Makler sind die Produkte der Versicherer zu unflexibel. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Studie des Kölner Marktforschungsinstituts psychonomics AG.

14 Prozent sind sogar der Ansicht, dass die meisten Tarife dringend neu entwickelt werden müssen. Den stärksten Erneuerungsbedarf sehen die Makler in den Bereichen Lebens- und Rentenversicherung, Geldanlageprodukte und Krankenversicherung. Dort wünschen sie sich vor allem eine flexiblere Produktgestaltung, eine höhere Transparenz und Einfachheit der Produkte sowie verbesserte Renditechancen. Dabei ist mit Flexibilität in den Policen vor allem eine stärkere Orientierung am Lebenszyklus der Kunden gemeint. Fast alle Befragten bemängeln, dass sich die Versicherungswirtschaft beim Gestalten ihrer Produkte zum Teil immer noch zu wenig an den Kunden und deren Bedürfnissen orientiert.

Allianz, Gerling und Volkswohlbund vertriebsstark

Als Produktgeber, die in der letzten Zeit besonders außergewöhnliche und vertriebswirksame Produkte auf den Markt gebracht haben, nennen die unabhängigen Berater am häufigsten die Allianz, Gerling und den Volkswohlbund.

Im Bereich der Krankenversicherungen lassen sich laut den Vermittlern insbesondere Zusatztarife beziehungsweise Baukastensysteme sowie transparente Produkte mit klaren Leistungsbeschreibungen und flexiblen Wechselmöglichkeiten am besten verkaufen. Solche Vorteile würden etwa die jüngsten Produkte von CSS und Continentale bieten.

Für die Ankurbelung des Vertriebs von Geldanlageprodukten stellen aus Maklersicht vor allem vereinfachte Produkte und solche mit höheren, steuergünstigen Renditeperspektiven die wesentlichen Erfolgsfaktoren dar. Bei den Sachversicherungen sehen Vertriebler sowohl All-Risk-Lösungen sowie flexiblere, modular zusammenstellbare Produkte als zukunftsträchtig. (aks)

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