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16. Januar 2009, 00:00
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ASG unbeeindruckt von Finanzkrise

Rund 600 Vermittler haben an der Jahresauftaktveranstaltung der Vertriebsplattform ASG im Berliner Estrel Hotel teilgenommen und sich den nötigen Motivationsschub für das Krisenjahr 2009 abgeholt.

Eigentlich eine leichte Aufgabe für die beiden Geschäftsführer Thorsten Hass und Walter Klein, denn ASG hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 hinter sich. Um mehr als 20 Prozent auf etwa 31 Millionen Euro stieg das Provisionsvolumen gegenüber dem Vorjahr. Allein im bereits krisengebeutelten vierten Quartal verzeichnete das Unternehmen eine Steigerung der Provisionserlöse um 21 Prozent und hatte mehr als 15.000 Anträge zu bearbeiten. Zu dem positiven Ergebnis beigetragen haben auch Betreuungswechsel mit 4.500 Verträgen. Im vergangenen Jahr war es ASG nämlich gelungen, die Übertragung alter Bestände ihrer Berater administrativ zu gewährleisten.

Wachstum entgegen dem Trend

Entgegen dem allgemeinen Trend ist ASG in vielen Bereichen deutlich gewachsen. So führt die Gesellschaft inzwischen rund 130.000 Kunden im Bestand (plus 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr), konnte 668 neue Berater gewinnen und hat den Innendienst auf 60 Personen aufgestockt. Entsprechend lautete das Credo der Veranstaltung auch: ?Finanzkrise ? wir machen nicht mit?.

Ausbau des Baufi-Bereichs geplant

Damit 2009 für ASG ein ähnlich gutes Jahr wird, haben Hass und Klein große Pläne. So plant die Vertriebsplattform, sich noch stärker auf den Bereich der Baufinanzierung zu konzentrieren und offensiv Vertreter der Bausparkassen abzuwerben. Dabei will ASG die aktuelle Stimmung nutzen: ?Das Image der Banker ist lädiert, die Deutschen sind wesentlich offener für freie Vermittler?, appellierte Hass an die Zuhörer.

Noch zu wenig Cross-Selling-Potenzial genutzt

Trotz aller Jubelmeldungen verlautbarte die ASG-Geschäftsleitung auch Kritikpunkte. So sei etwa die Cross-Selling-Quote pro Kunde noch immer zu gering, Ziel sind fünf Verträge pro Kunde. An Lob wurde dennoch nicht gespart. Der Vorstand der Zurich Gruppe Deutschland, Professor Hans-Wilhelm Zeidler, äußerte sich begeistert über die Kooperation mit ASG im vergangenen Jahr. ?Die Erfolgsgeschichte von ASG ist auch eine für die Zurich Gruppe. Zu Beginn unserer Kooperation 2007 wurden 500 Verträge vermittelt, 2008 waren es bereits 3.000?.

Euverta als Zwischenlösung für Nicht-Registrierte

Die Zurich-Gruppe war der Ideengeber für die neue ASG-Gesellschaft für Finanzstrategien Euverta, einer Plattform für Vermittler, die aus diversen Gründen noch keine Zulassung von der IHK haben. Wer sich Euverta anschließt, kann Verträge der Continentale, Nürnberger und Zurich vermitteln, die als Produktpartner die Haftung für den Vermittler übernehmen.Neben aktuellen Informationen über die ASG-Services konnten sich die Vermittler in der Ausstellerhalle mit Produktneuheiten befassen. Um das Tagesprogramm aufzulockern, hatten die Veranstalter Bewegungskünstler – darunter die aus der Fernsehshow ?Das Supertalent? bekannte Schlangenfrau Zlata ? engagiert.

Spende für Kinderhaus ?Zwerg Nase?

Neben der Heiterkeit waren aber auch kurze ernste Momente angesagt, etwa als ASG seine Partner aufrief für das Kinderhaus ?Zwerg Nase e.V.? zu spenden. Der Wiesbadener Einrichtung für behinderte Kinder und ihre Familien spendet die Vertriebsplattform bereits seit mehreren Jahren eine vierstellige Summe.

Abschließend formulierte ASG-Geschäftsführer Hass noch eines seiner erklärten Ziele der kommenden Jahre, nämlich, dass ASG der beste und service-orientierteste Finanzdiensdienstleister Deutschlands werden soll. (aks)

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