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23. Juni 2010, 17:12
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AfW-Vermittlerbarometer: Keiner will unters Haftungsdach

Wie denken die Vermittler derzeit über die Themen Offenlegung von Provisionen und Haftungsdach? Das fragte der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW in seinem Vermittlerbarometer. Ergebnisse gab es auf dem fünften Entscheidertag in Berlin.

Dach-Haftungsdach in AfW-Vermittlerbarometer: Keiner will unters Haftungsdach

Aufgerufen waren alle Vermittler, sich zu aktuellen Fragestellungen rund um das Thema Finanzdienstleistung zu äußern. Knapp 500 Teilnehmer zählten die Initiatoren der Umfrage.

So fragte der Verband die Teilnehmer unter anderem nach ihrer Meinung zum Haftungsdach, dem im Zusammenhang mit den Plänen des Finanzministeriums möglicherweise noch eine tragende Rolle zukommen könnte.

Knapp die Hälfte würde nur unter ein Haftungsdach gehen, wenn dies für die Vermittlung von Investmentfonds gesetzlich gefordert wird. 18 Prozent würden dann auf  Investmentfonds verzichten. Auch die Vermittlung von geschlossenen Fonds würde ein Viertel der Befragten einstellen, wenn ein Haftungsdach dafür notwendig werden sollte. 23 Prozent können sich mit dem Gedanken anfreunden, unter einem Haftungsdach weitervermitteln. Elf Prozent sind derzeit einem Haftungsdach angeschlossen.

Trotz der möglichen gesetzlichen Änderungen stehen die Umfrageteilnehmer der Regulierung insgesamt positiv gegenüber. Mit der bereits erfolgten Regulierung der Versicherungsvermittlung arrangieren sich 58 Prozent, 14 Prozent machen einen negativen Effekt für sich aus. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zustimmung konstant hoch geblieben, sagte AfW-Vorstand Frank Rottenbacher. Diejenigen, die sich negativ äußerten, führen als Hauptkritikpunkt den damit gestiegenen Bürokratieaufwand ins Feld.

Die Offenlegung von Provisionen befürworten indes nur noch 22 Prozent. Im letzten Jahr waren es noch ein Drittel, die der Offenlegung positiv gegenüberstanden. Die Zahl der Ablehnenden ist mit 47 Prozent gleich geblieben. Unterstützt wird dieses Ansinnen durch das Verbraucherschutzminsterium, das sich dahingehend äußerte, dass es nicht wichtig sei, dass der Verbraucher sehe, was der Vermittler verdiene, sondern welcher Anteil der Kosten in die Produkte fließe und welcher in die Dienstleistungen.

Seite 2: Wie die Vermittler zur Honorarberatung stehen

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