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Studie: Altersvorsorge im Osten eher mau

Knapp 40 Prozent der Ostdeutschen haben bisher keine Altersvorsorge getroffen. Nur Mecklenburg-Vorpommern hebt sich als einziges neues Bundesland positiv ab. Wie die Vorsorgesituation im Westen der Republik aussieht und bei wem sich die Deutschen beraten lassen, zeigt eine aktuelle Umfrage des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung.

So bilden in Mecklenburg-Vorpommern drei von vier Einwohnern finanzielle Rücklagen, um sich für die die Rentenzeit zu wappnen. Vorsorgemuffel sind dagegen Einwohner von Sachsen-Anhalt und Sachsen (jeweils 40 Prozent). In den westdeutschen Bundesländern sieht es der Studie zufolge besser aus. Hier sorgen im Schnitt 25 Prozent der Einwohner für das Alter vor. In Hessen und Bremen sparen sogar mehr als 80 Prozent für den Ruhestand.

Bevorzugte Geldanlagen in den alten Bundesländern sind die private Rentenversicherung und die betriebliche Altersvorsorge. Jeder dritte Befragte hat einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Die Einwohner in den neuen Bundesländern setzen stärker auf die Riester-Rente (32 Prozent).

Diejenigen, die sich beraten lassen, gehen in erster Linie zum Versicherungsvertreter (43 Prozent). Darüber hinaus werden Bankberater (25 Prozent) und unabhängige Versicherungsvermittler (18 Prozent) aufgesucht. Jedoch hat sich bisher weniger als die Hälfte der Deutschen zum Thema Vorsorge beraten lassen [1].

Für die Studie “Verbraucherschutz durch Vergütungsmodelle [2] im Finanzvertrieb” wurden 2.088 Bundesbürger befragt. (ks)

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