17. August 2011, 11:30
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

AWD mit leichtem Umsatzplus

Der Finanzvertrieb AWD hat im zweitem Halbjahr 2011 ein nur schmales Umsatzplus erwirtschaftet. Grund sind nach Angaben der Hannoveraner vor allem die Schuldenkrise im Euroraum und die Unsicherheiten in den USA. Beim Ergebnis konnte die Swiss-Life-Tochter indes ordentlich zulegen.

Manfred-Behrens-AWD-127x150 in AWD mit leichtem Umsatzplus

Manfred Behrens, AWD

Im ersten Halbjahr 2011 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 265,5 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem mageren Plus von einem Prozent. Aufgrund der Schuldenkrise bestehe weiterhin eine Zurückhaltung gegenüber langfristigen Anlagen, so AWD.

Im deutschen Heimatmarkt, der 64 Prozent zum Gesamtumsatz beiträgt, konnten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwei Prozent auf 170,1 Millionen Euro gesteigert werden. Die größeren Zuwächse verbuchte allerdings Großbritannien mit einem Plus von knapp 9,5 Prozent auf 25,4 Millionen Euro. Die Märkte Österreich/Zentral- und Osteuropa mit einem Umsatz von 34,8 Millionen Euro sowie die Schweiz mit Erlösen von 35,2 Millionen Euro, mussten indes Umsatzrückgänge von rund vier Prozent hinnehmen.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) beträgt für das erste Halbjahr 21,8 Millionen Euro und liegt rund sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Dazu habe nach Unternehmensangaben auch der eingeschlagene Sparkurs beigetragen. Die Senkung der Fixkosten schlage an und trage auch mittelfristig zur Profitabilität bei.

Die Berateranzahl geht indes weiterhin zurück. Nachdem Ende des ersten Quartals des laufenden Geschäftsjahres 5.198 Vertriebler bei AWD angeschlossen waren, sind es zum Halbjahr nur noch 5.086. Das Unternehmen begründet den Rückgang mit der „Konsolidierung des Marktes“. Bei der Bewerberauswahl- und ausbildung gelten „weiter erhöhte Anforderungen“, so AWD. Das dämpfe zwar temporär die Beraterentwicklung, erhöhe jedoch gleichzeitig die Produktivität der einzelnen Berater. Zur Kundenentwicklung machte AWD indes keine Angaben.

Vorstandschef Manfred Behrens zeigte sich mit Blick auf die „weiterhin schwelenden Unsicherheit im Euroraum, der anhaltenden Finanzmarktkrise und neuer Inflationssorgen“ mit dem ersten Halbjahr zufrieden. Außerdem habe man mit der „insgesamt guten Fortsetzung der Entwicklung im ersten Halbjahr 2011 die Basis für eine solide Profitabilität gelegt“.

Künftig werde der Fokus noch stärker auf die Produktivität der Berater gelegt, „um so eine nachhaltige Basis für die Nutzung der langfristigen Chancen als Altersvorsorge und Absicherungsexperte am Finanzdienstleistungsmarkt weiter auszubauen.“ (ks)

Foto: AWD

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Bilanz 2019: Stuttgarter Versicherung mit zweistelligem Plus in der bAV

Die Stuttgarter Versicherung hat ihre Geschäftszahlen für 2019 vorgelegt. Das Unternehmen meldet aus allen Sparten Zuwächse. Insbesondere die betriebliche Altersvorsorge verzeichnete Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich. Und auch das Geschäft mit der nachhaltigen sowie fondsgebundenen Altersvorsorge floriert. 

mehr ...

Immobilien

Blick ins Grundbuch: Was alles wichtig ist

Ob für den Immobilienkauf oder -verkauf, am Grundbuchauszug führt kein Weg vorbei. Denn der Grundbuchauszug enthält alle notwendigen Informationen, die für den Kauf- oder Verkaufsprozess bei Immobilien wichtig sind. Was genau ein Grundbuchauszug ist und wo der Antrag zur Grundbucheinsicht gestellt werden kann, erklären die Experten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler.

mehr ...

Investmentfonds

China: Vom Schwarzen Schwan zum Seeungeheuer?

Wird sich der einfache Schwarze Schwan namens Coronavirus als Seeungeheuer entpuppen, das immer wieder auftaucht und die Volatilität an den Börsen nachhaltig beeinflussen könnte? Ein Gastbeitrg von Olivier de Berranger, Chief Investment Officer, und Enguerrand Artaz, Fondsmanager, La Financière de l‘Échiquier.

mehr ...

Berater

So teuer wie nie: Trotz Klimapaket steigen die Strompreise

Wer ein Unternehmen führt, muss nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch die korrespondierenden Kosten im Auge behalten. Obwohl der Preis für Gewerbestrom grundsätzlich unter dem für Privatkunden liegt, betrifft viele Betriebe die Erhöhung der Strompreise – vor allem kleine und mittelständische Unternehmen tragen gemeinsam mit Privathaushalten einen Großteil der Kosten. In diesem Jahr steigert jeder zweite Grundversorger die Aufwendungen für Energie.

mehr ...

Sachwertanlagen

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Recht

„Jetzt kann Mietendeckel-Wahnsinn gestoppt werden“

„Das Land Berlin begeht mit dem Gesetz zum Mietendeckel einen offenen Verfassungsbruch. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt werden. Wir begrüßen sehr, dass der Antrag auf ein Normenkontrollverfahren nun die erforderliche Unterstützung im Bundestag hat. Jetzt kann dieser wohnungspolitischen Geisterfahrt in Karlsruhe ein Ende gesetzt werden“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

mehr ...