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1. November 2011, 10:44
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Live-Interview auf der DKM 2011 mit Stephan Gawarecki

Cash.-Live-Interview auf der DKM 2011 mit Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher bei dem Finanzdienstleister Dr. Klein.

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Boom in der Baufinanzierung

Trotz der schwierigen Lage an den Finanzmärkten und der starken Verunsicherung der Kunden ist die Baufinanzierung weiterhin ein florierender Markt.
So konnte das Transaktionsvolumen dieser Unternehmenssparte beim Finanzdienstleister Dr. Klein in den ersten neun Monaten diesen Jahres um 17 Prozent gesteigert werden (im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres).

Für den Vorstandssprecher Stephan Gawarecki ist dieses Wachstum in der Baufinanzierung auf drei Faktoren zurückzuführen:

– Die immer noch geringe Eigentumsquote in Deutschland bietet hohes Wachstumspotential
– Die Verunsicherung durch die Bankenkrise – die Immobilie wird als sichere Anlage wahrgenommen
– Durch die niedrigen Zinsen werden private Investitionen incentiviert

Es lässt sich außerdem ein eindeutiger Trend hin zur Urbanisierung ausmachen. Dies spricht dafür, dass es sich bei dem Wachstum um ein längerfristiges Phänomen handeln wird, auch wenn die Verstädterung und die damit eingehende erhöhte Nachfrage nach Immobilien in Zentren die Preise steigen lässt.

Das Volumen für vermittelte Versicherungsprodukte konnte der Finanzdienstleister eigenen Angaben zufolge gar um 77 Prozent gegenüber dem Vorjarhreszeitraum erhöhen.

Dr. Klein setzt auf ganzheitliche Beratung

Stephan Gawarecki betont, dass es sich bei der Immobilienfinanzierung um eine langfristige Investition handelt, die gut durchdacht werden sollte.
Aus diesem Grund ist es nicht ausreichend, sich lediglich mit den unmittelbaren Fragen rund um Kauf und Finanzierung zu beschäftigen. Ein ganzheitlicher Ansatz ist unverzichtbar, um Lebensrisiken (Tod, Berufsunfähigkeit) und sich ändernde Ziele von Anfang an bei der Investitionsentscheidung zu berücksichtigen.
In diesem Sinne führt Dr. Klein sogenannte „Wohnfühlseminare“ in vier Schritten durch:

  • Orientierung (Vor dem Kauf)
  • Transaktion (Finanzierung und Absicherung beim Kauf)
  • Erhaltung und Modernisierung (Nach dem Kauf)
  • Einsatz der Immobilie im Alter (Altersvorsorge, Verkauf, etc.)
  • Regulierung zur Reduktion der Vertriebsüberkapazität

    Den Herausforderungen am Markt durch die Regulierung steht Stephan Gawarecki positiv gegenüber. In erster Linie dienen die neuen Richtlinien dem Verbraucherschutz. Der Vertrieb soll im Sinne des Kunden organisiert werden.
    Mittelfristig werde es zu einer Reduktion der Vertriebsüberkapazität kommen, von welcher effizient und transparent aufgestellte Unternehmen profitieren werden.

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