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VDH startet Umfrage zur Wirtschaftssituation der Vermittler

Der Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) ruft alle Finanzberater in Deutschland und Österreich auf, sich an einer Online-Umfrage zu beteiligen. Der VDH will damit herausfinden, wie es um die betriebswirtschaftliche Situation der Vermittler steht.

In 15 Fragen geht es unter anderem um die Struktur des Kundenklientels des Vermittlers, die Beratungsschwerpunkte und die Höhe der durchschnittlichen Courtagesätze, Prämien, Beitragssummen und Investitionen.

Weitere Themen sind Fragen nach den durchschnittlichen Nebenkosten, die der Betrieb des Vermittlers pro Monat verursacht und die Kosten der Administration und Verwaltung.

„Die Provisionsvermittler verdienen für ihren Arbeitsaufwand viel zu wenig“, lautet die These von VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch. Wöchentlich würden pro Vertriebskopf etwa zehn bis 15 Überstunden geleistet, um Bestandskunden zufriedenstellend betreuen zu können. Hinzu komme der tägliche Kampf um Neukunden.

Leider sei es in der Praxis oft so, dass im Provisionssystem die wirtschaftlichen Zwänge die Oberhand gewinnen. Keinesfalls abgesprochen werden soll den Vermittlern, dass sie qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Hohe Provisionen beim Abschluss und eine niedrige laufende Vergütung führten jedoch oft dazu, dass der Vermittler seine Zeit da investiert, wo er den Großteil seiner Einkünfte erziele.

Die Online-Umfrage ist über die Verbandshomepage des VDH [1] oder über den folgenden Link hier [2] zu erreichen. Die Teilnahme ist anonym. Das Ergebnis der Umfrage will der VDH nach der Auswertung veröffentlichen und zur „offenen, fairen Diskussion“ stellen. (ks)

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