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Jeder dritte Sparer hortet größere Summen Bargeld

Ein Drittel der Bundesbürger (33 Prozent) bewahrt zu Hause Bargeld auf, so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland. Der am häufigsten genannte Grund für die eiserne Reserve der Sparer ist demnach ein Gefühl von Sicherheit.

Gegenüber dem Vorjahr (30 Prozent) habe sich der Anteil der Heimsparer leicht erhöht. Die Gründe, warum Sparer daheim Bargeld horten, seien vielfältig, so die Studie. Am häufigsten (14 Prozent) geben die Befragten demnach an, eine eiserne Reserve zu Hause sorge für ein Gefühl von Sicherheit.

Die sofortige Verfügbarkeit des Bargeldes ohne den Umweg über eine Bank sei für 13 Prozent der Befragten ein wichtiges Anliegen (Mehrfachnennungen möglich). Weitere neun Prozent der Sparer möchten laut der Studie für unvorhergesehene Ereignisse ein finanzielles Polster vorrätig haben.

Dadurch werde das Ersparte gerade in der Urlaubszeit unnötigen Risiken ausgesetzt, warnt die Bank of Scotland: So könnten Einbrecher die Gunst der Stunde nutzen und die eiserne Reserve stehlen. Aber auch ohne physische Einwirkung droht demnach Verlust: die Inflation sorge dafür, dass das Geld unverzinst an Kaufkraft verliert.

„Ersparnisse gehören nicht unter die Matratze“, kommentiert Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland, die Ergebnisse. Wer finanziell flexibel sein wolle, solle ein gut verzinstes Tagesgeldkonto nutzen, damit das Guthaben jederzeit verfügbar bleibe und nicht an Wert verliere, so Bos weiter.

Für den repräsentativen „Sparerkompass Deutschland 2012“ befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.685 Deutsche im Alter von 18 bis 69 Jahren zu ihrem Sparverhalten. (jb)

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