Anzeige
26. August 2014, 10:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Was wirklich zählt: Erster im Kopf des digitalen Kunden werden

Der heutige Finanzdienstleister hat immensen Handlungsbedarf. Er ist gezwungen, sich viel individueller auf den Kunden einzustellen, als er es sich jemals vorzustellen gewagt hätte. Der Umgang mit dem Kunden von heute muss sich radikal ändern, damit Finanzdienstleistungen auch in Zukunft erfolgreich verkauft werden können.

Gastbeitrag von Edgar Geffroy, Coach, Speaker und Bestsellerautor

Finanzbranche

“Die fortlaufende und immer wieder neue radikale Einstellung auf den individuellen Kunden ist keine leichte Aufgabe – aber sie ist unabdinglich, um sich anzupassen und nicht vom Markt zu verschwinden.”

Wenn sich die Einstellung zum Kunden nicht von einer reinen “Verkaufstour” hin zu einer Emotionalisierung der eigenen Dienstleistung verändert, bleibt die Branche auf der Strecke. Statt an die eigene Provision zu denken, gilt es, den Kunden zur Herzenssache zu machen und sich gleichzeitig dem digitalen Wandel zu stellen.

Herzenssache Kunde

Wer in Zukunft erfolgreich sein will, muss den Kunden zum Mittelpunkt seiner Geschäftsstrategie machen. Fern ab von Kundenzufriedenheitsquoten, die durch veraltete Feedback-Bögen zum Vorschein kommen, geht es darum, den Klienten zur persönlichen Herzenssache zu machen.

Jeder Mitarbeiter in der Finanzdienstleistungs-Branche muss diese Einstellung verinnerlichen. Kundenbegeisterung muss zum individuellen Auftrag für jeden werden. Nur wenn man diese Einstellung wirklich lebt, wird man in Zukunft die Chance haben, erster im Kopf des Kunden zu werden und zu bleiben.

Herzblut ist die Basis dafür, die Einstellung zum Kunden nach innen und nach außen zu leben. Ich rate deshalb Finanzdienstleistern mit Nachdruck dazu, auf die Suche nach den Themen zu gehen, die dem Kunden wirklich helfen.

Die Herzenssache Kunde ist kein Aktionsprogramm. Sie ist auch kein “To-Do” oder Sachthema, das als nächstes auf Ihrer Liste abgehakt werden muss. Die Herzenssache Kunde ist eine Grundeinstellung und zentraler Schlüsselfaktor für nachhaltigen Erfolg.

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort

Um Erster im Markt und Erster im Kopf Ihrer Kunden zu werden, gilt es, der erste Finanzdienstleister zu sein, der sich wirklich an den Kunden anpasst. Dafür muss man sich darüber bewusst sein, dass Veränderung das einzige ist, was sich niemals ändern wird. Es geht darum, ständig den wandelnden Rahmenbedingungen und Anforderungen der heutigen Kunden gerecht zu werden, bevor er oder sie überhaupt merkt, welche Anforderungen er an Sie als Dienstleister hat.

Seite zwei: Haben Sie nur Ihre Provision um Kopf?

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

Volkswohl Bund: Bläsing wird Nachfolger von Dr. Maas

Beim Dortmunder Versicherer Volkswohl Bund gibt es einen Wechsel in der Führungsspitze. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Joachim Maas geht Ende April 2017 nach über 37 Jahren Tätigkeit in den Ruhestand. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wird Dietmar Bläsing neuer Sprecher der Vorstände der Volkswohl Bund Versicherungen. 

mehr ...

Immobilien

Investitionen in Immobilien: Die globalen Trends

Das globale Investitionsvolumen in Immobilien wird 2017 trotz Angebotsmangels weiter steigen. Dadurch werden die Preise mittelfristig stabil bleiben. Cushman & Wakefield erwarten für das kommende Jahr mehr Dynamik.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank holt Citigroup-Manager Moltke in den Vorstand

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat James von Moltke (48) zum neuen Finanzvorstand ernannt. Er war bisher Treasurer der amerikanischen Bank Citigroup und soll seinen Posten bei der Deutschen Bank im Juli dieses Jahres antreten.

mehr ...

Berater

Deutscher Bankenrettungsfonds schließt 2016 mit Gewinn ab

Der im Zuge der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 geschaffene Finanzmarktstabilisierungsfonds (FMS), der von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) verwaltet wird, schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 98,6 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

HTB Gruppe bringt weiteren Immobilien-Zweitmarktfonds

Die Bremer HTB Gruppe startet ab sofort mit dem Vertrieb des neuen Immobilien-Zweitmarktfonds “HTB 8. Immobilien Portfolio”. Der alternative Investmentfonds (AIF) ist bereits der siebte Publikums-AIF von HTB.

mehr ...

Recht

ZIA fordert bei Crowdinvesting stärkeren Verbraucherschutz

Der ZIA bemängelt, dass Crowdinvesting durch die bisherige Regulierung privilegiert ist, auf Kosten des Verbraucherschutzes. Der Ausschuss fordert unter anderem eine Prospektpflicht. Diese Forderungen widersprechen den Ansichten des Bundesverband Crowdfunding.

mehr ...