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Deutsche bevorzugen klassische Sparprodukte

Trotz Niedrigzinsphase setzen viele Deutsche bei ihrer Geldanlage nach wie vor überwiegend auf Girokonto, Tagesgeld und Sparbuch, so eine aktuelle Studie. Zudem kann fast die Hälfte der Deutschen demnach kein ideales Anlageprodukt benennen.

Der Großteil des Vermögens der Deutschen lagert auf gar nicht oder nur niedrig verzinsten Konten.

Für die Studie “Aktion pro Aktie” hat die Puls Marktforschung im Auftrag der vier Direktbanken Comdirect Bank, Consorsbank, DAB Bank AG und ING DiBa über ein Online-Panel insgesamt 2009 Personen befragt. Die Interviews wurden zwischen dem 6. und 13. Juni 2014 durchgeführt. Das Girokonto ist der Studie zufolge mit 84 Prozent die aktuell am häufigsten genutzte Anlageform.

Wertpapiere nur gering verbreitet

Auf dem zweiten und dritten Platz folgen demnach das Sparbuch (40 Prozent) und das Tagesgeld (34 Prozent). Aber auch andere Zinsprodukte, wie die Lebensversicherung und das Bausparen (27 Prozent) sowie das Festgeld (15 Prozent) seien bei deutschen Anlegern beliebt. Wertpapiere sind demnach bei den Deutschen [1] weitaus weniger beliebt.

Am häufigsten werden laut der Studie Aktienfonds (17 Prozent) genutzt, während Einzelaktien (zehn Prozent) und insbesondere Aktien-ETFs (drei Prozent) und Anleihen (drei Prozent) nur eine sehr geringe Rolle spielen. Auch bei der Vermögensverteilung auf die verschiedenen Anlageformen zeigt sich demnach ein ähnliches Bild. Der Studie zufolge deponieren die Deutschen 41,9 Prozent ihres Geldes auf unverzinste Girokonten. Gefolgt von Tagesgeld (17 Prozent) und das Sparbuch [2] (13 Prozent).

Nur elf Prozent des Vermögens entfallen auf Wertpapiere, der Großteil davon auf Aktienfonds [3]. Der Studie zufolge sind die Deutschen wenig überzeugt von ihrer Geldanlage: Auf die Frage nach dem idealen Anlageprodukt zeigt sich demnach fast die Hälfte der Befragten ratlos. Ein Drittel (33 Prozent) meint, es gebe gar kein ideales Anlageprodukt und 15 Prozent machen gar keine Angabe. Am meisten Zuspruch erhält mit elf Prozent das Tagesgeld, gefolgt von Aktienfonds (zehn Prozent). (jb)

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