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OVB legt bei Provisionseinnahmen zu

Wie der Kölner Finanzdienstleistungskonzern OVB mitteilt, konnte er im Geschäftsjahr 2014 die Provisionseinnahmen und das Konzernergebnis erhöhen. Deutliche Zuwächse konnten demnach vor allem in der  Region Süd- und Westeuropa erzielt werden.

OVB konnte im vergangenen Jahr bei Provisionseinnahmen und Ergebnis zulegen.

Die Gesamtvertriebsprovisionen sind laut OVB 2014 gegenüber dem Vorjahr [1] um 4,5 Prozent auf 214 Millionen Euro gestiegen. Äußerst positiv hat sich das Segment Süd- und Westeuropa mit einer Steigerung von 33,0 Prozent auf 43,8 Millionen Euro (Vorjahr: 33 Millionen Euro) entwickelt.

Umsatzplus in Deutschland

Der deutliche Umsatzanstieg sei neben Italien und der Schweiz vor allem Spanien zuzuordnen. Die Gesamtvertriebsprovisionen in Deutschland sind um 2,4 Prozent auf 62,8 Millionen Euro (Vorjahr: 61,3 Millionen Euro) gestiegen. Im Segment Mittel- und Osteuropa liegt der Umsatz mit 107,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahr (110,5 Millionen Euro).

Deutliche Umsatzsteigerungen wurden laut OVB [2]in Ungarn, der Slowakei, Polen und Rumänien erzielt. Das operative Ergebnis des Konzerns ist um  20,1 Prozent auf 12,3 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (10,2, Millionen Euro) gestiegen.

Seite zwei: Mehr Vermittler und Kunden [3]

“Die steigende Bevormundung der Bürger unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Verbraucherschutzes, die fortwährend in Gesetzesinitiativen zur weiteren Regulierung des Marktes mündet, behindert uns bei der Erfüllung unseres gesellschaftlichen Auftrags”, sagte Michael Rentmeister [4], CEO des OVB-Konzerns, bei der Präsentation der Ergebnisse in Frankfurt.

“Unabhängig davon konnte OVB im vergangenen Jahr [5] neue Finanzvermittler und neue Kunden hinzu gewinnen und seine Position als einer der führenden Finanzvermittler in Europa weiter ausbauen”, so Rentmeister weiter. Der Konzern erhöhte die Zahl der Finanzvermittler im vergangenen Jahr von 5.082 auf 5.173. Die Zahl der betreuten Kunden stieg von 3,08 auf 3,22 Millionen.

Der CEO kündigte zudem an, dass er der Hauptversammlung am 3. Juni die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr um fünf Eurocent erhöhten Dividende von 0,60 Euro je Aktie vorschlagen werde.

Quelle: OVB

OVB will sich mit der “Strategie 2016 [6]” zum führenden Systemvertrieb für Finanzdienstleistungen in Europa entwickeln. Dies wird aus Sicht des Vorstands auch den Geschäftsverlauf 2015 unterstützen.

“Insgesamt werden die Marktbedingungen weiterhin herausfordernd sein. OVB bleibt der verlässliche Partner für Finanzvermittler. Diese Berechenbarkeit und die weitere Verbesserung unserer Geschäftsprozesse werden die Attraktivität von OVB für neue Vermittler [7] in einem sich konsolidierenden Marktumfeld weiter erhöhen”, so Rentmeister. OVB habe gute Chancen, bei leicht steigenden Umsatzerlösen das 2014 erzielte operative Ergebnis im Jahr 2015 zu bestätigen. (jb)

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