29. März 2017, 13:05
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Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

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Bild: Selbstständige haben vor allem zum Start hohe Kosten, wie z.B. für die Einrichtung einer Werkstatt, und benötigen daher häufig kleine bis mittlere Summen Fremdkapital. Bildquelle: Pressmaster – 531459370 / Shutterstock.com

Sind Selbstständige in ihrer Branche bereits etabliert, ist es etwas einfacher, an Fremdkapital zu gelangen, da mehr Planungssicherheit gegeben ist als bei einer neuen Existenzgründung. Für viele lohnt sich der Schritt in die Selbstständigkeit dennoch. Im Allgemeinen haben es Kleinunternehmer, Selbstständige und Freiberufler aber nicht leicht, einen Kredit zu erhalten. Die Banken stellen hohe Anforderungen, bevor sie Kredite bewilligen – auch bei schon etablierten Unternehmern.

Vor allem im Zuge der letzten Finanzkrise und der Subprime-Krise in den USA haben die Finanzinstitute ihre Prüfung zur Kreditvergabe verschärft. Die EU hat im Zuge von Basel III neue Regelungen zur Bankenaufsicht geschaffen, um das Marktrisiko besser zu berücksichtigen. Banken sind durch die Regelungen angehalten, ihre Kernkapitalquote zu steigern. Laut Handelsblatt.com verschärft die neue Richtlinie allerdings die Krise.

Daher sind die Banken bei der Kreditbewilligung vorsichtiger geworden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Rückzahlung zu erhöhen. Für Selbstständige hilft häufig nur die Suche nach Alternativen zum klassischen Kredit. Dabei bieten sich auch folgende Formen des Fremdkapitals an:

  • Kurzzeitfinanzierung
  • Peer-to-Peer
  • Forderungsverkauf

 

Kurzzeitfinanzierung durch Minikredit

Bei kurzfristigen, nicht eingeplanten Kosten ist laut Mikrokredit24.net ein Minikredit die richtige Lösung. Diese Kleinkredite, die auch unter den Namen Kurzzeitkredit oder Mikrokredit angeboten werden, haben je nach Anbieter und Auswahl eine kurze Laufzeit von 30 bis 180 Tagen. Die Höhe kann von 100 € bis zu 3000 € reichen. Die Rückzahlung der kompletten Kreditsumme mitsamt Zinsen geschieht grundsätzlich am Ende der Laufzeit.

Dabei hat der Minikredit den Vorteil, dass die kurze Bearbeitungszeit des Antrags und die schnelle Auszahlung der Kreditsumme dem Kreditnehmer viel Zeit ersparen. So können kurzfristig und unerwartet auftretende Kosten für z.B. Reparaturen, besondere Arbeitsmaterialien oder Ähnliches beglichen sowie Zahlungsausfälle ausgeglichen werden.

Dabei muss aber auch beachtet werden, dass sich die Anbieter die hohe Flexibilität vergüten lassen. Der effektive Jahreszins liegt je nach Anbieter zwischen 8 und 14%. Das ist natürlich deutlich höher als der Zins für einen normalen Kredit bei der Bank. Da sich die Laufzeiten aber nur über ein bis sechs Monate erstrecken, bleibt die Zinsbelastung überschaubar. Überdies kommen eventuell noch Zusatzgebühren für Sonderkonditionen hinzu. Für folgende Kreditoptionen müssen Extrakosten miteinberechnet werden:

  • Auszahlung innerhalb von 24 Stunden
  • Expressbearbeitung
  • Ratenzahlung
  • Kreditbewilligung trotz Schufa-Eintrag
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1 Kommentar

  1. Hm,
    mit dem Krediten finde ich problematisch. Besser am Anfang auf Fremdkapital verzichten oder das Geld in der Familie leihen. Sobald man mit den Krediten anfängt, und es geht schief, ist man in der Schuldenfalle. Kredite bekommt man oft leicht und das verführt zu unnötigen Ausgaben.

    Kommentar von Timo Michalik — 24. Juli 2020 @ 18:45

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