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JDC Group übernimmt Bestand mit rund 40.000 Policen

Wie der Wiesbadener Finanzdienstleister JDC Group mitteilt, hat er über den konzerneigenen Maklerpool Jung, DMS & Cie. zwei Tochterunternehmen des Versicherungsmaklers Artus-Gruppe übernommen. Zum erworbenen Versicherungsbestand gehören demnach rund 40.000 Endkundenverträge.

JDC Group übernimmt Bestand mit rund 40.000 Policen [1]

Die JDC Group hat zwei Tochterunternehmen der Artus-Gruppe mit rund 40.000 Versicherungsverträgen übernommen.

Die JDC Group [2] erwirbt demnach über ihre Tochtergesellschaft Jung, DMS & Cie. zwei Tochterunternehmen der Artus-Gruppe mit einem Versicherungsbestand von rund 40.000 Verträgen und einem Volumen von etwa 30 Millionen Euro Nettojahresprämien. Die Kundenverträge stammen demnach vor allem aus den Sparten Lebens-, Kranken- sowie Sachversicherungen.

Mit dem Erwerb gehen laut JDC [3] auch die Verträge der rund 50 Vermittler der Assekuranz Herrmann Stammorganisation auf Jung, DMS & Cie. über. Diese werden künftig exklusiv für den Maklerpool sein. Das Industriegeschäft wurde nicht gekauft und bleibt weiter Teil der Artus-Gruppe. Die Kooperation der übernommenen Stammorganisation mit der Artus-Gruppe soll im Industriegeschäft weiter ausgebaut werden.

50 neue Vertriebspartner für Jung, DMS & Cie.

“Nachdem das Privat- und Industriegeschäft der Assekuranz Herrmann in einer Transaktion Anfang des Jahres zunächst an den Industriemakler Artus gegangen war, hatten wir beim Käufer sofort das Interesse hinterlegt, das Privatkundengeschäft herauszulösen und zu erwerben”, sagt Dr. Sebastian Grabmaier, CEO der JDC Group [2]Besonders freuen wir uns auf die rund 50 zu uns stoßenden Vertriebspartner.”

“Es handelt sich um Verträge mit historisch langen Haltedauern, die eine Investitionsrendite nach Abwicklungskosten von über 25 Prozent pro Jahr versprechen. Das wird unser Ebitda um etwa eine Millionen Euro p.a. verbessern,” sagt Ralph Konrad, CFO der JDC Group [4]. “Da wir die Abwicklung der betroffenen Verträge bereits vor drei Jahren übernommen hatten, fließt uns der Mehrertrag ab Januar ohne nennenswerte Anlaufaufwände und Zusatzkosten zu.” (jb)

Foto: Shutterstock