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Von AO zum Makler: Begleitung in die Freiheit

Immer mehr Ausschließlichkeitsvermittler entscheiden sich für den Weg in die Selbstständigkeit als Makler. Dabei können sie auf zahlreiche Unterstützungsangebote zurückgreifen, die ihnen dabei helfen, Einstiegshürden auszumachen und zu überwinden.

Stefan Liebig, Geschäftsführer des VFM: “Makler müssen sich mehr denn je hinterfragen, an welchen Stellen Verbesserungen möglich sind.”

Nach Ansicht der von Cash. befragten Marktteilnehmer müssen Berater angesichts immer widrigeren Marktbedingungen ihre Unternehmen organisatorisch und strukturell zukunftssicher aufstellen.

Von AO zum Makler

Makler [1] müssen sich mehr denn je hinterfragen, an welchen Stellen Verbesserungen möglich sind beziehungsweise ob und wie sich diese in die Unternehmung implementieren lassen”, sagt Stefan Liebig [2], Geschäftsführer des Pegnitzer Maklerverbunds VFM.

VFM begleitet seit über 20 Jahren Ausschließlichkeitsvermittler [3] in die Selbstständigkeit als Makler. Für die Vermittler bestehen spezielle Einstiegshürden und Problemfelder.

“Neue Partner als Unternehmensgründer benötigen Unterstützung bei unternehmerischen Fragestellungen – schlicht gesagt – aus dem Grund, da zumeist noch keine eigenen Erfahrungswerte als Makler gesammelt werden konnten und sich bekanntermaßen Theorie und Praxis doch vielfach unterscheiden”, erläutert Liebig.

Hindernis Einkommenseinbußen

Insbesondere mögliche Einkommenseinbußen [4] sind laut Liebig ein Hindernis für wechselwillige Vermittler. Der Maklerverbund bietet Interessenten im Vorfeld eine genaue Analyse mithilfe des eigens entwickelten “Renta-Check”, der die Rentabilität des Umstiegs berechnet und steht ihnen zudem mit Empfehlungen und Praxiswissen zur Seite. Das Angebot komme gut bei den gebundenen Vermittlern an.

Seite zwei: Anstieg der Anfragen [5]

“Wir erhalten positives Feedback sowohl von Vermittlern, denen wir beim Umstieg geholfen haben als auch von Ausschließlichkeitsvertretern, denen wir in nachdrücklichen Gesprächen vom Wechsel abraten mussten”, so der VFM-Geschäftsführer.

Nach der unternehmerischen Begleitung in der Startphase steht VFM den Partnerunternehmen weiterhin bei strategischen und operativen Fragestellungen zur Seite – durch juristischen, versicherungsfachlichen und unternehmensberatenden Support.

Anstieg der Anfragen

Wie VFM hat sich auch der Maklerdienstleister Finanzplan+ aus Reutlingen der Begleitung von Ausschließlichkeitsvermittlern in den Maklerberuf [6] verschrieben.

“Wir erörtern mit jedem Partner die wesentlichen wirtschaftlichen Komponenten eines Maklerunternehmens bis hin zum Businessplan. Wir zeigen auf, mit welcher Geschwindigkeit und welchen Courtageerlösen durch den Einsatz von wettbewerbsstarken Deckungskonzepten im privaten und gewerblichen Kompositbereich zu rechnen ist”, sagt Geschäftsführer Thorsten Bauer [7].

Finanzplan+ und auch VFM verzeichnen einen stetigen Anstieg der Anfragen wechselwilliger Ausschließlichkeitsvermittler. Trotz sinkender Abschlussprovisionen [8] und steigendem Aufwand scheint der Maklerberuf attraktiv – nicht zuletzt wegen der unternehmerischen Freiheiten. Diese müssen die Makler aber auch nutzen. (jb)

Foto: VFM / Shutterstock

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