16. August 2018, 10:55
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Dax-Kandidat Wirecard schraubt Ziele hoch

Dazu arbeitet das Unternehmen mit Händlern und anderen Finanz- und Technologiekonzernen zusammen, unter anderem mit Visa, Mastercard, Google und Apple.

Im ersten Halbjahr konnte das TecDax-Schwergewicht die abgewickelten Zahlungen auf der eigenen Plattform um fast die Hälfte auf 56,2 Milliarden Euro steigern – daran verdient Wirecard über einbehaltene Gebühren mit.

Im Jahr 2020 erwartet der Konzern nun mehr als 215 Milliarden Euro an Zahlungen statt wie bisher 210 Milliarden. Der Umsatz soll dann auf mehr als drei Milliarden Euro klettern, nach bisher eingeplanten 2,8 Milliarden. Vergangenes Jahr waren es 1,5 Milliarden.

Viel Wachstum durch Zukäufe

Im zweiten Quartal steigerte Wirecard den Konzerngewinn um 47 Prozent auf 82,4 Millionen Euro. Eckdaten zu Umsatz und operativem Ergebnis von April bis Ende Juni hatte das Unternehmen schon vorgelegt.

Der Umsatz war dank starkem Wachstum und Zukäufen um 40 Prozent auf 477 Millionen Euro geklettert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fast in der gleichen Größenordnung auf 133 Millionen Euro. Die operative Marge lag mit 27,9 Prozent knapp unter dem Wert aus dem Vorjahr. 2020 soll sie zwischen 30 und 35 Prozent liegen.

Wirecard kauft stetig neue Firmen dazu, im vergangenen Jahr waren es insbesondere Geschäfte in Nordamerika und Asien. Vom Wachstum im ersten Halbjahr kam beim Umsatz gut die Hälfte aus eigener Kraft, der Rest durch Zukäufe.

In Schwellenländern setzt Wirecard darauf, dass mobile und elektronische Zahlungslösungen auch wegen teils nur rudimentär vorhandener Finanzsektoren in manchen Ländern besonders stark wachsen. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

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