7. November 2018, 11:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

P&R-Pleite: Bankenvertrieb ohne Fehl und Tadel?

Containerdirektinvestments der P&R wurden von Finanzdienstleistungsinstituten zumeist auf Kundenwunsch im Wege der Anlagevermittlung und als Wiederanlage von Vorinvestments in P&R-Containern vermittelt, so die Bundesregierung.

Seltener seien im Rahmen der Anlageberatung Transportcontainer zur Beimischung empfohlen worden. Oft habe der Kunde auch direkt mit der P&R GmbH Verträge als Wiederanlage abgeschlossen.

Wenig Kundenbeschwerden

Die Provision für die Institute betrug demnach bei der Vermittlung von Neucontainern mit einer Laufzeit von fünf Jahren fünf Prozent der Anlagesumme (ab 2017: 4,5 Prozent), bei Leasingcontainern mit einer Laufzeit von drei Jahren drei Prozent. Bei Geschäftsabschluss des Kunden direkt über P&R fiel die Hälfte der Vermittlungsprovision als vertragliche Kundenschutzregelung an.

In Bezug auf die Anzahl Kundenbeschwerden seien von den Finanzdienstleistungsinstituten eine Kundenbeschwerde (Schreiben von Anwalt), zwei Standardschreiben von Anwälten und eine Ankündigung zum Stellen von Schadensersatzansprüchen durch einen Kunden angegeben worden. Bei den Kreditinstituten liege die mitgeteilte Anzahl der Kundenbeschwerden insgesamt im einstelligen Bereich.

Angabegemäß seien gegenüber den befragten Instituten bislang keine Klagen erhoben worden. Auf welchen genauen Zeitpunkt sich dies bezieht, geht aus der Antwort der Bundesregierung allerdings nicht hervor.

Seite 3: Container-Vermittlung bereits zurückgefahren

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Kein Start der Grundrente ab Januar kommenden Jahres?

Wegen des hohen Verwaltungsaufwands hält die Deutsche Rentenversicherung einen Start der Grundrente im Januar 2021 für unrealistisch.

mehr ...

Immobilien

Corona-Krise: Nicht jedes Betongold glänzt

Ob Gewerbe- oder Wohnimmobilien: DJE wirft einen Rundumblick auf die Immobilienmärkte weltweit – wer schwächelt, und wo bestehen Potenziale trotz der Krise? Eine Analyse von Hagen Ernst, stellvertretender Leiter des Bereichs Research & Portfoliomanagement bei der DJE Kapital AG.

mehr ...

Investmentfonds

Warum Gold die einzig wahre Währung ist: Fünf Gründe für das Edelmetall

„Papier wird zu Papier, nur Gold bleibt Geld. Alles andere ist Kredit“ – so der US-amerikanische Unternehmer und einflussreichste Privatbankier seiner Zeit, John Pierpont Morgan (1837–1913). Ist da etwas dran? Ist die Zeit des Papiergeldes nur eine Epoche, die des Goldes jedoch von ewiger Dauer? Und ist Gold in der Finanzwelt auf lange Sicht das Einzige, was glänzt? Aurimentum, Spezialist für Goldanlagen per Ratenkauf, nennt fünf Gründe, welche die Theorie von J.P. Morgan bestätigen.

mehr ...

Berater

Corona drückt Preise für Maklerunternehmen nicht

Den Makler Nachfolger Club e.V. erreichen im Moment einige Anfragen, ob und wie sich die Kaufpreise für Maklerunternehmen und Bestände in Zeiten der Corona-Pandemie verändern. Vorstand Oliver Petersen kommentiert die aktuelle Marktsituation.

mehr ...

Sachwertanlagen

Patrizia: Neun der zwölf Fonds trotz Corona im Plan

Der Immobilienkonzern Patrizia AG meldet einen weitgehend prognosegemäßen Verlauf seiner Fonds für private und semiprofessionelle Anleger. In drei Fällen wird ein Teil der möglichen Ausschüttung für 2019 jedoch Corona-bedingt zurückgehalten.

mehr ...

Recht

Studie zur Grundsteuer: Bundesgesetz verstößt gegen die Verfassung

Das Gesetz zur Reform des Grundsteuer- und Bewertungsrechts verletzt nach Ansicht von Prof. Gregor Kirchhof, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht und Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Augsburg, das Grundgesetz. Die Gründe

mehr ...