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Wissenslücken über Finanzen bei jedem vierten Jugendlichen

Jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland hat nach eigener Einschätzung Wissenslücken bei den Zusammenhängen der Finanzwelt. In einer Forsa-Umfrage gaben 26 Prozent an, sie hätten große Defizite beim Thema Finanzen. Zwei Drittel (66 Prozent) glauben, ein befriedigendes bis ausreichendes Finanzwissen zu haben, acht Prozent halten ihre Kenntnisse für gut bis sehr gut.

Beim Abschluss eines Vertrages zur Altersvorsorge halten sich nur 14 Prozent für gut oder sehr gut informiert.

Forsa hatte im Auftrag der Kreditauskunftei Schufa im Mai 1.059 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren befragt. Die Schufa veröffentlichte die Ergebnisse am Montag in Berlin.

Unsicherheit steigt mit Komplexität

Die Studie zeige, dass die Unsicherheit im Umgang mit Finanzen mit zunehmender Komplexität steige. So sähen die meisten Befragten etwa kein Problem bei der Eröffnung eines Girokontos [1].

Gehe es aber zum Beispiel um die Aufnahme eines Kredits, halten sich nur 17 Prozent für gut oder sehr gut informiert. Beim Abschluss eines Vertrages zur Altersvorsorge [2] sind es sogar nur 14 Prozent. (dpa-AFX)

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