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18. Februar 2019, 06:00
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Rebalancing – bester Schutz für Anleger gegen Verluste

Die Digitalisierung verändert die Finanzwelt immer mehr. Eine Entwicklung, die Anlegern dabei besonders zu Gute kommt, sind die Veränderungen bei der Verwaltung von Vermögen. Ist früher eine professionelle Vermögensverwaltung lediglich vermögenden Privatkunden vorbehalten gewesen, so ermöglichen Robo-Advisor nun auch Anlegern mit kleinem Vermögen die professionelle Geldanlage. Ohne Aufwand und Expertenwissen bieten Robos, als digitale Vermögensverwalter, Anlegern renditestarke Investments bei geringen Kosten und größtmöglicher Transparenz. Doch können Robo-Advisor in der Praxis auch tatsächlich das halten, was sie versprechen? Worauf sollten Anleger bei der Auswahl eines Robos achten? Welche Rolle spielt dabei der gewählte Risikomanagement-Ansatz?

 

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Wer als Anleger bestmöglichen Schutz vor Verlusten sucht, sollte bei der Auswahl seines Robo-Advisors auf den Rebalancing-Ansatz setzen. Das bestätigt eine Studie des unabhängigen Instituts für Vermögensaufbau (IVA) in München. Getestet wurden, anhand eines konkreten Beispielfalls, zwei grundlegend unterschiedliche Risikomanagement-Ansätze: das klassische Rebalancing und der Ansatz nach Value-at-Risk. Konkret ist untersucht worden, ob der Börseneinbruch Ende Januar 2018 eher grundsätzliche oder zufällige Auswirkungen auf die Kundendepots verschiedener Robo-Advisors hatte. Quirin Bank As 228600626 Web-300x200 in Rebalancing - bester Schutz für Anleger gegen VerlusteDas Ergebnis der Studie: Kurseinbrüche an den Aktienmärkten sind nicht systematisch vorhersehbar oder beherrschbar. Professor Dr. Stefan May, Leiter des Anlagemanagements bei quirion und Kapitalmarktforscher an der Technischen Hochschule Ingolstadt, empfiehlt daher Anlegern „sich zur Risikobegrenzung an den Aktienmärkten auf den Rebalancing-Ansatz“ zu verlassen.

Beim Rebalancing-Ansatz findet eine regelmäßige Überprüfung der festgelegten Aktienquote bezogen auf das zuvor bestimmte Risikoprofil des Anlegers statt. Hat der Anleger also beispielsweise als persönliches Risikoprofil einen Aktienanteil von 50 Prozent festgelegt und der Anteil der Aktien nimmt durch steigende Börsenkurse zu, werden von den Portfoliomanagern des Robo-Advisors Aktien verkauft und dadurch die ursprüngliche Depotverteilung wiederhergestellt („rebalanced“).

Der Value-at-Risk-Ansatz hingegen bezieht sich auf keine fest definierte Aktienquote. Stattdessen wird anhand einer am Kursverlauf des Portfolios gemessenen Risikokennzahl festgelegt, welche Aktienverteilung das Kundendepot aufweisen soll. Das bedeutet, dass in Phasen geringer Schwankungen am Kapitalmarkt (Volatilität) der Aktienanteil in den Depots der Anleger erhöht wird – und somit unter anderem deutlich über 50 Prozent liegen kann. Kommt es dann aber plötzlich zu einbrechenden Börsenkursen, so kann das erhebliche Folgen haben. Denn beim Value-at-Risk-Ansatz mit schwankenden Aktienquoten können stärkere Verwerfungen entstehen als bei einem regelmäßigen Rebalancing mit einer festgelegten Aktienquote.

Der Robo-Advisor quirion hat als erster am Markt beim professionellen Vermögensaufbau auf den bewährten Rebalancing-Ansatz gesetzt. quirion ist die digitale Geldanlage der Quirin Privatbank AG und einer der führenden Robo-Advisor in Deutschland. quirion ermöglicht Anlegern eine einfache, günstige und sichere Geldanlage im Internet. Doch quirion überzeugt mit seinem bewährten Konzept des Rebalancings nicht nur die Experten der IVA-Studie, sondern auch die Stiftung Warentest im Finanztest 8/2018. Beim Vergleich von 14 Robo-Advisors hat quirion das beste Testergebnis erhalten. Der Testsieger konnte durch das beste Qualitätsurteil bei geringsten Kosten überzeugen.

 

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