21. Februar 2019, 16:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Shit happens: Verbraucherzentrale Bremen meldet Insolvenz an

Aus rechtlicher Sicht ist die Verbraucherzentrale ein eingetragener Verein, die Restrukturierung in Eigenverwaltung entspricht dem, was bei Unternehmen eine Insolvenz in Eigenverwaltung ist. In diesen Fällen bleibt die Geschäftsführung im Amt und kann weiter agieren.

Grund für die Maßnahme seien Fehler bei der Altersvorsorge der Mitarbeiter: Diese wurden laut “Weser Kurier” schon vor Jahren dem falschen Versorgungsanbieter zugeordnet und haben dadurch nun Anspruch auf mehr Geld als ihnen im Falle einer richtigen Eingruppierung zugestanden hätte.

Nachzahlungen als Grund der Insolvenz

Da die Verbraucherzentrale jedoch von anderen Annahmen ausgegangen sei, habe der Verein offenbar zu wenig Geld für die Betriebsrente seiner Mitarbeiter zurückgelegt. Die dadurch drohenden Nachzahlungen seien Auslöser für das Verfahren.

Um weiter arbeiten zu können, bemüht sich die Verbraucherzentrale ihrer Mitteilung zufolge nun, dass “arbeitsrechtliche Inhalte im Rahmen des Sanierungsverfahrens neu geregelt werden.”

Vorstand und Verwaltungsrat versuchten, “individualvertragliche Regelungen zu modifizieren”. Was das für die betroffenen Mitarbeiter bedeute, konnte die Verbraucherzentrale zunächst nicht mitteilen.

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema bAV:

bAV: Müssen Arbeitgeber ungefragt aufklären?

Betriebsrente: Merkel bremst mögliche Entlastung aus

Garantieverzicht in der bAV? Keine Chance bei Arbeitnehmern

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Plug & Play: Die führende Plattform für Makler, Mehrfachagenten und Banken

Mode, Essen, Musik, Filme, Reisen und sogar Medikamente – mittlerweile gibt es nahezu alles im Internet zu kaufen. Und auch das Geschäft mit Online-Dienstleistungen wie etwa die Taxi-Bestellung, der Leihwagen oder das Ausleihen hipper eScooter oder eRoller läuft mit Hilfe entsprechender Apps inzwischen reibungslos.

mehr ...

Immobilien

Warum die Immobilienblase nicht platzen wird

Häuser und Wohnungen in Deutschland werden immer teurer. Umso lauter warnen Experten derzeit vor dem Platzen einer Immobilienblase. Aber: Ist die Angst vor einem plötzlichen Preissturz berechtigt? Dr. Rainer Eichwede, Kapitalmarktexperte bei Schwäbisch Hall, geht dieser Frage nach.

mehr ...

Investmentfonds

Zinstief: Risiko für Finanzstabilität nimmt zu

Europas Währungshüter nehmen verstärkt mögliche negative Folgen ihres Nullzinskurses in den Blick. “Die Nebenwirkungen der Geldpolitik werden immer offensichtlicher, das müssen wir berücksichtigen”, sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos. “Wir müssen uns mehr auf die Nebenwirkungen konzentrieren.” Ähnlich hatte sich der Spanier bereits Anfang der Woche geäußert.

mehr ...

Berater

Christian Kunz wechselt von DNL zu TSO

Christian Kunz wird zum 1. Dezember 2019 als Sales & Marketing Manager bei der TSO Capital Advisors GmbH beginnen und die Verantwortung für den Vertrieb verschiedener Investmentprodukte der TSO-Gruppe im deutschen Markt übernehmen. Sein Vater Wolfgang Kunz sieht sich indes zu einer Klarstellung veranlasst.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Immobilienfonds Jamestown 31 legt rasant los

Der US-Fondsanbieter Jamestown hat für seinem Fonds 31 innerhalb weniger Wochen ein beachtliches Volumen platziert und die ersten Immobilieninvestitionen getätigt. Es handelt sich dabei um drei Büro- und Einzelhandelsobjekte in San Francisco, Atlanta und Boston, in die insgesamt eine Viertel-Milliarde US-Dollar Eigenkapital fließt.

mehr ...

Recht

Thomas Cook: Auch österreichische Verbraucherschützer verklagen Bundesrepublik

Nach der Insolvenz des Reiseveranstalters Thomas Cook sowie diverser Tochterunternehmen klagt nun auch der österreichische Verbraucherschutzverein (VSV) gegen den deutschen Staat auf Staatshaftung. Vertreten wird der Verein durch die Anwaltskanzlei Kälberer & Tittel aus Berlin.

mehr ...