21. Juni 2020, 10:57
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“Bei Finanzverträgen ist Transparenz der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit”

In unserem täglichen Leben haben wir es ständig mit Verträgen zu tun. Ob wir eine Wohnung mieten, einen Handyvertrag abschließen wollen – und selbst beim Kaufen von ein paar Brötchen beim Bäcker um die Ecke  – Verträge tauchen in vielfältiger Form auf. Sie sollen den Vertragspartnern Sicherheit geben und können mündlich geschlossen und per Handschlag besiegelt werden. Aber auch übers Internet lassen sich natürlich rechtsverbindliche Verträge abschließen. Worauf es dabei im Einzelnen ankommt, erläutert Christof Michael, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der yourfinance AG.

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Christof Michael, xourfinance AG

Herr Michael, worauf sollte man beim Abschluss eines Vertrags achten?

Michael: Für das Zustandekommen eines Vertrages sind mindestens zwei Vertragspartner notwendig. Ein Vertrag legt fest, welche Leistungen und Gegenleistungen diese Vertragspartner zu erbringen haben und regelt ihre gegenseitigen Rechte und Pflichten. Demzufolge ist es wichtig, dass man den Vertragsabschluss notfalls nachweisen kann, deshalb wird häufig die Schriftform gewählt.

Gibt es einen verbindlichen Aufbau für schriftliche Verträge? 

Michael: In Deutschland und der Schweiz – wie in zahlreichen anderen Ländern auch –  gilt die Vertragsfreiheit, die es geschäftsfähigen Bürgern ermöglicht, vollkommen selbst zu entscheiden, wie, mit wem und in welcher Form sie Verträge abschließen. Diese dürfen nur nicht gegen geltendes Recht verstoßen. Grundsätzlich gilt: Ein schriftlicher Vertrag ist die Besiegelung einer einvernehmlichen Willenserklärung zwischen den Vertragspartnern. Er ist demzufolge üblicherweise so aufgebaut, dass am Anfang die Vertragspartner genannt werden, dann die Willenserklärung dargelegt und der Vertragsgegenstand beschrieben wird. Durch die Unterschriften wird der Vertrag bestätigt. Diese Form hat sich über Jahrhunderte bewährt.

Sind also immer alle relevanten Punkte im Vertrag enthalten?

Michael: Der Einfachheit halber besitzen sehr viele Unternehmen und Gewerbetreibende Allgemeine Geschäftsbedingungen, die einmal festgelegt wurden und dann auch fester Bestandteil von Verträgen sind. Das sogenannte “Kleingedruckte” genau durchzulesen, sollte vor der Vertragsunterzeichnung also keinesfalls versäumt werden. In den AGB findet man die wichtigsten Fakten des Vertrages, wie die Laufzeit, die Kündigungsbedingungen und -fristen. Eine Widerrufsbelehrung muss vor Vertragsschluss vorgelegt werden, mit der Adresse, an die der Widerruf zu schicken ist. Zu beachten ist, dass die 14-tägige Frist für den Widerruf schon ab der schriftlichen Information über das Widerrufsrecht beginnt.

Wie verbindlich ist die Unterschrift unter einem – wie auch immer gearteten – Vertrag?

Michael: Ein Vertrag ist dazu da, eingehalten zu werden, stellt eine verbindliche Verpflichtung und ist meistens mit Kosten verbunden. Man sollte nie leichtfertig unterschreiben, das gilt auch und gerade im Finanzbereich. Daher ist es wichtig, den Vertrag vor der Unterzeichnung in Ruhe durchzulesen und den kompletten Vertragsinhalt zu verstehen. Notfalls sollte man sich an jemand wenden, der einem dabei helfen kann.

Inwieweit berücksichtigen Sie als Unternehmen, das sich auf die Vermittlung von Schuldensanierungen für Privatpersonen spezialisiert hat, diese Anforderungen?

Michael: Die yourfinance AG aus Zürich ist sich ihrer großen Verantwortung sehr bewusst. Wir wenden uns an Menschen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, aber weiterhin selbstbestimmt ihre Finanzangelegenheiten regeln möchten. Diese Personen befinden sich nicht selten in einer sehr herausfordernden Situation und benötigen klare und verbindliche Informationen. Wir arbeiten dementsprechend mit größtmöglicher Transparenz. Das beginnt bereits bei unserer Webseite. Dort stellt sich die yourfinance AG vor und erklärt genau ihre Arbeitsweise. Die Interessenten können sich auf der Webseite eingehend über das Angebot informieren. In einem kleinen Video wird der Service zudem schnell und anschaulich erklärt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine Informationsbroschüre herunterzuladen.

Wie sieht der konkrete Ablauf von der ersten Kontaktaufnahme bis zur erfolgreichen Schuldensanierung aus?

Michael: Wer sich entschließt, mit unserer Hilfe einen Finanzsanierer zu finden, hat die Möglichkeit, online eine kostenlose und unverbindliche Anfrage zu stellen. Die yourfinance AG verfügt über langjährige Erfahrung im Finanzbereich und arbeitet mit ausgezeichneten Experten zusammen. Neben Namen und Kontaktdaten werden auch das Nettoeinkommen, die Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen, Anzahl der Gläubiger und die Schuldsumme abgefragt. Anhand der Daten sucht die yourfinance AG dann einen passenden Finanzsanierer. Dieser erhält die anonymisierten Angaben und prüft, ob er eine Finanzsanierung durchführen kann. Wenn das der Fall ist, erhält der Antragsteller einen Vermittlervertrag, den er mit der yourfinance AG abschließt – sowie einen Finanzsanierungsvertrag mit seinem Finanzsanierungsexperten. Die Finanzsanierung wird stets individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt. Beide Verträge sind klar und eindeutig formuliert. Die Kundenzufriedenheit ist uns besonders wichtig, deshalb legen wir großen Wert auf leicht verständliche und eindeutige Verträge – natürlich auch bei unseren Kooperationspartnern.

Foto: yourfinance AG

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