27. Mai 2020, 13:28
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Corona: Frauen treten stärker auf die Ausgabenbremse als Männer

Durch Covid-19 hat sich das Ausgabe- und Vorsorgeverhalten von knapp der Hälfte der deutschen Bevölkerung verändert. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Fidelity International unter 1.000 Berufstätigen, durchgeführt von Kantar Emnid.

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Beunruhigend ist nach Angaben von Fidelity, dass Frauen auch deutlich häufiger ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen wollen als Männer.

Obwohl Männer und Frauen gleichermaßen von den beruflichen Auswirkungen wie Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffen sind, treten Frauen laut Umfrage deutlich stärker auf die Ausgabenbremse. So reduzieren 40 Prozent der Frauen ihre Konsumausgaben im Vergleich zu 25 Prozent der Männer. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei größeren Anschaffungen, die 26 Prozent der Frauen im Vergleich zu 15 Prozent der Männer aufschieben wollen.

Sicht auf die Altersvorsorge geändert

Beunruhigend ist nach Angaben von Fidelity, dass Frauen auch deutlich häufiger ihre Altersvorsorge kürzen oder aussetzen wollen als Männer (14 Prozent der Frauen, im Vergleich zu vier Prozent der Männer). Jeder zweite Befragte gab an, dass sich seine Sicht auf die Altersvorsorge geändert hat. Immerhin planen nur wenige Menschen (drei Prozent), dauerhaft weniger zu sparen oder weniger fürs Alter vorzusorgen. (kb)

Foto: Shutterstock

 

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