11. Juni 2020, 15:20
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Crowdinvesting: Corona-Test als Geldanlage

Die PharmGenomics GmbH aus Mainz hat nach eigenen Angaben ein Verfahren entwickelt, das es Risikopatienten und Menschen mit COVID-19-Symptomen erlaubt, zu Hause eigenständig eine Probe zu entnehmen und sich testen zu lassen. Die Markteinführung dieses “Home-Testing” will das Unternehmen über Crowdinvesting finanzieren.

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Symbolbild

Der Test mit dem Namen “CoronaScreen” vereinfacht den sicheren Zugang zu modernsten, PCR-basierten Testverfahren signifikant und ermöglicht so allen betroffenen Menschen ein schnelles und zuverlässiges Testverfahren, ohne dass diese das Haus verlassen müssen, heißt es in einer Mitteilung der Crowdinvesting-Plattform Aescuvest.

Ein ELISA-basierter SARS-CoV-2-Antikörper-Test stehe kurz vor Markstart. Das komplette Testverfahren werde ohne medizinisches Fachpersonal von zu Hause durchgeführt. Vorangestellt seien eine ärztliche Anamnese und die Erhebung des Patientenstatus – auf Wunsch begleitet durch eine Beratung per Telefon oder Videochat.

Der Rückversand der Probe erfolgt der Mitteilung zufolge über eine “briefkastenkompatible” Versandlösung. Das Testergebnis wird den Kunden maximal zwei Werktage nach Probeneingang digital zur Verfügung gestellt. 

Bündnis von Crowdinvesting-Plattformen

Die Markteinführung von “CoronaScreen” fand den Angaben zufolge Anfang Juni 2020 statt. Um die Verbreitung der Covid-19-Testverfahren zu finanzieren, führt die PharmGenomics GmbH mit einem Bündnis von Crowdinvesting-Plattformen eine Finanzierungsrunde durch: Unter dem Namen #CrowdBeatsCorona haben sich demnach unter der Führung von Aescuvest mehrere deutsche Plattformen zu einem Bündnis zusammengetan, um insbesondere Start-ups zu fördern, die Produkte zur Eindämmung der Corona-Pandemie entwickeln.

Auf diesem Weg will das Unternehmen nun mindestens 500.000 Euro und maximal 2,7 Millionen Euro von Anlegern einwerben, um den Ausbau und die Aufrüstung seines Labors umzusetzen sowie die Online-Plattform auszubauen. 

Angeboten – als Vermögensanlage nach VermAnlG – wird ein partiarisches Nachrangdarlehen mit einer nachrangigen Verzinsung von 6,0 Prozent p.a. (beziehungsweise 7,0 Prozent mit Frühzeichnerbonus) und Laufzeit bis Ende 2022. Zudem ist eine Gewinnbeteiligung in Abhängigkeit von dem Jahresüberschuss des Unternehmens möglich. Die Mindestanlage beträgt 100 Euro.

Foto: Shutterstock

 

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