5. Juni 2020, 12:01
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Neues STO: Mit der Blockchain nach Mallorca

Die Palmtrip GmbH aus Rabenau (bei Gießen) hat die Billigung für eine tokenbasierte Schuldverschreibung von der Finanzaufsicht (BaFin) erhalten, also für ein digitales Wertpapier. Auch rechtlich betritt das Unternehmen mit den “Palm Token” Neuland – und hat dabei einen prominenten Berater.

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Playa de Formentor auf Mallorca (Symbolbild).

Es handelt sich um ein sogenanntes “Security Token Offering” (STO), also eine digitale Wertpapieremission auf Basis der Blockchain-Technologie. “Das Angebot der Palmtrip GmbH ist nach eigener Kenntnis die erste blockchainbasierte Kapitalanlage auf Basis eines neuartigen EU-Wachstumsprospekt nach dem seit dem 21. Juli 2019 geltenden neuen EU-Prospektrecht in Deutschland”, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Anleger können über die Digital-Plattform www.palmtrip.de ab einem Anlagebetrag von 500 Euro in Palm-Token investieren. Die Anlage wird mit 4,25 Prozent pro Jahr zuzüglich variabler Gewinnbeteiligung verzinst. Insgesamt sollen 20 Millionen Euro platziert werden.

Das Kapital wird in Immobilien zur Ferienvermietung auf Mallorca investiert. Die Gründerin von Palmtrip, Patricia Sommerlad, verfügt der Mitteilung zufolge über Erfahrung in der Ferienvermietung auf Mallorca. Derzeit betreibt sie dort eine Finca, deren bisheriger Betrieb durch den Zukauf weiterer Objekte ausgebaut und “zu einer sichtbaren Marke auf Mallorca” entwickelt werden soll.

Rechtliche Beratung durch Eric Romba

Die Verwahrung der digitalen Wertpapiere erfolgt über eine von der deutschen Finanzaufsicht zugelassene Kryptoverwahrstelle. Als weiterer Dienstleister fungiert CryptoTax im Rahmen der Umsetzung der kapitalertragssteuerlichen Anforderungen. Auf der technischen Seite, insbesondere bei den blockchainspezifischen Themen wie
Smart-Contract, wurde Palmtrip von der Itinance GmbH unterstützt.

Rechtlich beraten wurde die Gesellschaft von den Anwälten Dr. Robert Oppenheim und Eric Romba von der Kanzlei Lindenpartners aus Berlin. Romba ist in der Sachwertbranche kein Unbekannter: Bis Ende 2017 war er Hauptgeschäftsführer des damaligen Sachwerteverbands BSI.

Foto: Shutterstock

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