2. Oktober 2020, 09:14
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Ostdeutsche oft mit niedrigeren Renten

Die Bezüge der Rentner in Deutschland unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland im Durchschnitt erheblich. Deutlich ist auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, dass die Rentenhöhen in Ostdeutschland im Schnitt geringer sind, wie eine Übersicht der Deutschen Rentenversicherung zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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Am Ende stehen die Rentner in Thüringen mit im Schnitt 1.292 Euro.

Am höchsten sind die Renten im Schnitt im Saarland mit 1.545 Euro brutto im Monat nach 35 Versicherungsjahren. Es folgt Nordrhein-Westfalen mit 1.522 Euro. “Hier arbeiteten viele Männer früher in gut bezahlten Jobs im Bergbau und erhalten heute daraus vergleichsweise hohe Renten”, so die Rentenversicherung in ihrem neuen Rentenatlas 2020.

Am Ende stehen die Rentner in Thüringen mit im Schnitt 1.292 Euro, in Sachsen-Anhalt mit 1.299, in Mecklenburg-Vorpommern mit 1.306 und in Sachsen mit 1.309 Euro. 1.413 beträgt die durchschnittliche Bruttorente bundesweit.

In allen Ländern kommen die Frauen im Schnitt auf weniger Rente, doch ist der Unterschied im Osten Deutschlands deutlich kleiner. Als wichtigsten Grund nennt die Rentenversicherung: “Frauen im Osten waren weniger teilzeitbeschäftigt.”

Ost-West-Angleichung soll weitergehen

Ein Sprecher der Rentenversicherung betonte, dass die durchschnittlichen Altersrenten nach mindestens 35 Versicherungsjahren im Osten in den vergangenen fünf Jahren um rund 19 Prozent auf 1.320 Euro gestiegen seien – im Westen um rund 14 Prozent auf 1.457 Euro. Stärkere jährliche Rentenerhöhungen wegen der positiven Lohnentwicklung im Osten seien der Hauptgrund.

So waren in diesem Jahr die Altersbezüge in den westdeutschen Bundesländern um 3,45 Prozent, in Ostdeutschland um 4,20 Prozent nach oben gegangen. In den kommenden Jahren soll die Ost-West-Angleichung bei der Rente nach gesetzlichen Vorgaben weitergehen. (dpa-AFX)

Foto: Picture Alliance

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