2. Juli 2020, 08:00
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Sky du Mont: “Ich habe nie spekuliert”

Cash. sprach mit dem Schauspieler Sky du Mont über seine Erfahrungen und Strategien bei der Kapitalanlage.

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Sky du Mont

Herr du Mont, Ihre erste größere Geldanlage – erinnern Sie sich?

Du Mont: Das war, als ich mir zu Beginn meiner Karriere in London für 500 Pfund ein Auto gekauft habe. Für mich war das damals sehr viel Geld. Ich habe dort dann sehr früh versucht, Geld in Immobilien zu investieren. Ich habe im Nebenjob mit Immobilien gehandelt und mich mit dem Chef der Firma mit geringen Beträgen an Wohnungen beteiligt, die nur noch eine relativ kurze Lease-Dauer von ungefähr 15 Jahren hatten. Wir haben die Wohnungen schön hergerichtet und anschließend wieder verkauft.

Hat sich das rentiert?

Du Mont: Ich bekam immer vier bis fünf Prozent, das waren meine ersten Verdienstmöglichkeiten. Es lief also ganz gut. Als ich dann nach Deutschland gegangen bin, habe ich in München meine erste Wohnung gekauft und abgestottert. Später habe ich auch die dann wieder verkauft. Mit Immobilien habe ich eigentlich immer Geld verdient. Keine riesengroßen Beträge, aber schönes Geld. Ich habe so ein bisschen “Immobilienblut”, ich hänge an festem Besitz und an Sicherheit. Später habe ich dann angefangen, auch in Papiere zu investieren, denn mein Bruder war Stock Broker.

Worin investieren Sie heute?

Du Mont: Heute habe ich ungefähr ein Drittel meines Geldes in Fonds angelegt, da sind auch zwei Rentenfonds dabei. Außerdem habe ich eine Festversicherung abgeschlossen, aus der ich jetzt schon eine feste Rente beziehe und die das Kapital erhält. Und ich habe noch ein bisschen Gold und solche Dinge. Gold war früher steuerfrei, wenn man es verkaufte. Aber das ist ja leider vorbei.

Mit Anlageberatung oder ohne?

Du Mont: Ich mache das mit mehreren Beratern. Ich bin Kunde bei der Hamburger Sparkasse, dort hatte ich eine sehr fähige Beraterin. Aber weil sie so gut war, stieg sie innerhalb der Sparkasse immer weiter auf. Jetzt betreut sie mich nicht mehr, weil sie in der Direktion gelandet ist. Aber ihre Nachfolgerin ist ebenso hilfreich und berät mich. Grundsätzlich bin ich mit Geld relativ vorsichtig. Sicherheit ist für mich immer schon sehr wichtig gewesen, ich habe nie spekuliert. Das hat auch mit meinem Beruf zu tun. Als Schauspieler hat man häufig Existenzängste, weil der Job so unsicher ist. Ich habe in meiner Karriere lange Zeit sehr hart kämpfen müssen. Ich komme zwar aus dem relativ vermögenden Haus Neven DuMont. Davon hatte ich aber leider gar nichts, denn als meine Generation an der Reihe war, war von dem Vermögen nichts mehr übrig, da mein Zweig der Familie nicht am Verlag beteiligt ist. Ich musste also mit Null anfangen.

Das Gespräch führte Kim Brodtmann, Cash.

Foto: Picture Alliance

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