21. April 2020, 10:11
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Wolfgang Bosbach: “Ich muss meine eigenen Konten erst mal wieder auffüllen”

Cash.-Interview mit dem CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, ehemaliger Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, über seine Erfahrungen und Strategien bei der Kapitalanlage.

Bosbach-Kopie in Wolfgang Bosbach: Ich muss meine eigenen Konten erst mal wieder auffüllen

Wolfgang Bosbach

Herr Bosbach, Ihre erste größere Geldanlage – erinnern Sie sich?

Bosbach: Meine erste größere Investition habe ich 1985 beim Erwerb unseres Eigenheims getätigt, wobei ich zugeben muss, dass hierfür mein Eigenkapital alleine nicht ausgereicht hat. Da musste die Bank helfen.

Hat sich das Investment rentiert?

Bosbach: Und ob! Nicht im Sinne von Zins und Zinseszins, aber das Haus war und ist auch heute noch der räumliche Mittelpunkt unserer Familie, auch wenn unsere drei Töchter mittlerweile das Nest verlassen haben.

Worin investieren Sie heute?

Bosbach: Heute bin ich froh und glücklich sagen zu können, dass ich unseren Töchtern beim Erwerb eines Hauses oder einer Eigentumswohnung tatkräftig helfen konnte. Das waren wichtige Investitionen in die Gründung eigener Familien und damit in eine gute Zukunft.

Mit Anlageberatung oder ohne?

Bosbach: Bis jetzt war mein Vermögen nie so hoch, dass ich es nicht selber geschafft hätte. Jetzt muss ich erst mal meine eigenen Konten wieder auffüllen.

Die Fragen stellte Kim Brodtmann, Cash.

Foto: Picture Alliance

2 Kommentare

  1. Herr Bosbach zählte zwei Jahrzehnte lang zu den Bundestagsabgeordneten mit den höchsten Nebeneinkünften. Dass er derzeit seine Konten auffüllen müsse, halte ich daher für den Ausdruck feiner Ironie.

    Kommentar von Kurt Hilpert — 6. Mai 2020 @ 23:00

  2. Ich habe selten ein nichtssagenderes Interview gelesen, als dieses.

    Kommentar von Gunter Haselmann — 22. April 2020 @ 11:23

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