27. April 2020, 16:37
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Zwei Drittel der Vermittler mit Umsatzeinbußen

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hat eine Umfrage zu den Auswirkungen der Coronakrise auf das Geschäft der Versicherungsvermittler durchgeführt. Von den 1.628 Teilnehmern klagen bereits zwei Drittel über Umsatzeinbußen.

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Bei denjenigen, die Einbußen hatten, lag der Durchschnitt bei fast 38 Prozent Umsatzrückgang.

Weitere 25 Prozent können noch nicht absehen, wie sich der Umsatz entwickeln wird. Nur elf Prozent haben bislang keine Rückgänge hinnehmen müssen. Bei denjenigen, die Einbußen hatten, lag der Durchschnitt bei fast 38 Prozent Umsatzrückgang.

Aufgeschlüsselt nach Vertriebswegen sind Mehrfachvertreter mit einem Umsatzrückgang von durchschnittlich 43,3 Prozent stärker betroffen als die beiden anderen Vertriebswege Makler (38,9 Prozent) und Einfirmenvertreter (37,8 Prozent). Zudem verzeichnen laut Umfrage kleinere Vermittlerbetriebe tendenziell größere Umsatzrückgänge als größere Betriebe.

Alle Sparten betroffen

Von den Storni und Vertragskündigungen sind alle Sparten betroffen. Dabei verzeichnen 90 Prozent der Teilnehmer Rückgänge in den Sparten Leben und Kranken. 47 Prozent der Teilnehmer haben Rückgänge in den SHUR-Sparten und 20 Prozent im Kfz-Bereich. (Korrektur: In der ursprünglichen Fassung wurden diese Werte irrtümlicherweise vom BVK als Storni in den Sparten ausgewiesen, nicht bezogen auf die Prozentangaben der Umfrageteilnehmer.)

Befragt nach dem erwarteten Geschäftsergebnis für 2020 im Vergleich zum Vorjahr sehen 87 Prozent der Teilnehmer ein schlechteres Ergebnis für dieses Geschäftsjahr voraus. (kb)

Foto: Shutterstock

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